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 My Dying Bride (Großbritannien) "A Map of all our Failures" CD

My Dying Bride - A Map of all our Failures - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Peaceville  (51 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 19.10.2012   (1528 verwandte Reviews)
Spieldauer: 62:45
Musikstil: Doom Metal   (480 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: My Dying Bride
Homepage: http://www.mydyingbride.net
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Weitere Infos zu My Dying Bride:
REVIEWS:
My Dying Bride Sinamorata
My Dying Bride Songs Of Darkness, Words Of Light
My Dying Bride The Angel And The Dark River
My Dying Bride A Line Of Deathless Kings
My Dying Bride An Ode To Woe
INTERVIEWS:
My Dying Bride - Tribute To A Night Of Gloom
My Dying Bride - Reggae Would Have Me Quite Depressed
Mehr über My Dying Bride in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Oh, MY DYING BRIDE. Alte Liebe rostet bekanntlich nicht. Vor allem dann nicht, wenn die Fans nach gut 20 Jahren Bandgeschichte erstmal mit so speziellen Releases wie „Evinta“, oder der „The Barghest O´Whitby“-EP verwöhnt werden. Das Stichwort „verwöhnt“ ist hier vielleicht genau das Problem, denn dadurch steigern sich bei der menschlichen Kreatur oft die Erwartungen. Könnte man MY DYING BRIDE andererseits nicht längst als die Motörhead des Doom bezeichnen, bei denen man mit jeder Platte, die in etwa an die vorigen herankommt wieder restlos zufrieden ist - und vor allem auch gar nichts anderes haben will? Nein, nicht ganz. Was für Motörhead gilt, ist eine Sache für sich, und schon deshalb hinkt dieser Vergleich...außerdem schweife ich ab;-).

„A Map Of All Our Failures“ ist ein recht klassisches MDB-Album geworden, das viele „irgendwie schonmal gehört“-Stellen enthält, was die MDB-Magie aber nicht daran hindert, bei näherer Betrachtung doch wieder neu und mächtig zu wirken. Das neue Werk kommt auf den ersten Blick nicht sehr spektakulär daher, entfaltet seine düstere Wirkung dann aber doch, ganz ohne dick aufzutragen, langsam und zielsicher direkt in die Seele.
„Kneel till Doomsday“ ist ein Hammersong, der zwischen seinen tonnenschweren slow-motion- Klängen überraschend und mit aggressiver Deathmetal-Note Tempo entwickelt. Ein Höhepunkt ist gleich danach „The Poorest Waltz“, das mit dem mehrstimmigen Gesang eine unheimlich feierliche Stimmung erzeugt und herrliche Übergänge von Gitarre zu Violine bietet, wobei man fast auch einen kleinen Hauch Folk darin ausmachen kann (doch ein paar neue Dinge?). Auch sonst wird nichts ausgelassen, viele typische MDB-Melodien, gelegentliche Orgelsounds, sphärische Zwischenspiele, nautisch-mystische Elemente („Hail Odysseus“), bis hin zu den schon jenseits der Verzweiflung liegenden letzten Klängen und Worten von „Abandoned As Christ“. Und niemand sonst kann Töne so schön einfach im Raum stehen bzw. nachklingen lassen, auch das ist ein immer wieder gern gehörtes Element.

Nun ja, denke ich an die unvergleichliche Tiefschwärze und Vielschichtigkeit von „Songs of Darkness, Words of Light“, die rundum schöne „A Line of Deathless Kings“, die ja auch viel „altes“ wieder aufgegriffen hatte, oder die bereits auf „For Lies I Sire“ zurückgekehrte Violine, dann ist es schon so, dass das neue Werk im Vergleich dazu nicht besonders heraussticht, und den im Hinterkopf gehegten Wunsch nach einem neuen, besonderen Kick nicht ganz erfüllt. Soviel zu den hohen Ansprüchen, wobei andere von dem Niveau auf dem man hier jammern könnte, ja letztlich nur träumen können...
Und wer will es dieser Band krumm nehmen, dass sie nach den Besonderheiten der letzten Jahre nun erstmal wieder ein relativ „gewöhnliches“, und dazu in seiner Art doch wieder perfektes MDB-Album herausbringt? Ich bestimmt nicht. Dazu ist es wieder viel zu gut geworden, und in dieser Phase auch irgendwie passend. Wer weiß schon, was danach kommt?


„A Map of all Our Failures“ ist MY DYING BRIDE in Reinkultur, in sich ruhend und mit einer Menge eigenem old-school- Sound versehen. Nicht das revolutionärste Album in ihrer Discographie, aber trotzdem wieder sehr, sehr gelungen. Wer dieser Art in Musik gegossener Traurigkeit noch nie widerstehen konnte, wird auch hier wieder verzweifelt glücklich.

Anspieltips: „Kneel Till Doomsday“, „The Poorest Waltz“, „A Map Of All Our Failures“





 
Tracklist: Lineup:
1. Kneel till Doomsday
2. The Poorest Waltz
3. A Tapestry Scorned
4. Like A Perpetual Funeral
5. A Map of all our Failures
6. Hail Odysseus
7. Within The Presence of Absence
8. Abandoned As Christ
 
Vocals: Aaron Stainthorpe
Guitar: Andrew Craighan
Guitar: Hamish Glencross
Bass: Lena Abé
Drums and Percussion: Shaun Steels
Violin and Keyboard: Shaun MacGowan

 
8.0 Punkte von IlonA (am 17.10.2012)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Gothic-, Death-, Doommetal, Rock´n´Roll, 70s...und was mich sonst bewegt von J.S. Bach bis Blackmetal.
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3. Motörhead "Entscheidung unmöglich;-)"
4. Entombed "Wolverine Blues"
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6. My Dying Bride "The Angel and the dark river"

[ Seit dem 17.10.12 wurde der Artikel 2503 mal gelesen ]
 
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