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 Oomph! (Deutschland) "Des Wahnsinns Fette Beute" CD

Oomph! - Des Wahnsinns Fette Beute - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Durchschnittlich
 
Kaufwertung für Euch:
Für Fans der Gattung


Label: Sony Music  (196 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 18.5.2012   (1528 verwandte Reviews)
Spieldauer: 51:49
Musikstil: Rock   (1932 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Synthie-Rock mit Resthärte
Homepage: http://www.oomph.de
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Tut uns nicht allen ab und zu ein bißchen Wahnsinn gut? Nun ja, als Fan der frühen OOMPH!-Jahre war ich erstmal ziemlich entsetzt darüber, was hier auf ihrem inzwischen 12. Album "Des Wahnsinns Fette Beute" gespielt wird. Mit der innovativen Power und Härte der ersten Alben, die OOMPH! als Wegbereiter von Bands wie RAMMSTEIN bzw. der „Neuen Deutschen Härte“ bekannt werden ließen, hat das nun wirklich nichts mehr gemein. Der Anker ist vorerst endgültig im Mainstream stecken geblieben.

Radiotauglich-eingängige Elektro-Dancefloor-Stampfer („Such mich find mich“) einfache Rocksongs („Unzerstörbar“), leicht melancholische Synthie-Pop-Balladen („Bis der Spiegel zerbricht“), ein paar reine Fun-Nummern („Bonobo“, das thematisch auch von der BLOODHOUND GANG stammen könnte, „Seemannsrose“), alles irgendwo zwischen Bands wie etwa UNHEILIG oder den ÄRZTEN. Dazu Texte, die in ihrer pubertären Art sogar noch die genannten Bands überbieten und vor Scham erröten lassen, "Deine Eltern" ist z.B. echt peinlich für Musiker jenseits der 30. Sex sells? Etwas unterschwellige Gesellschaftskritik ist natürlich auch dabei, soweit nichts neues also.

Vielleicht ist "Des Wahnsinns Fette Beute" eine Art Befreiungsschlag für Dero, Crap und Flux angesichts der vielen schweren Themen der letzten Jahre, wie sie z.B. auf "Monster" beackert wurden? O.k., das sei ihnen gegönnt. Und ein gewisser Charme liegt ja doch in dem Ganzen. OOMPH! driften jedenfalls nicht in unerträgliches Totengräber-Geschnulze ab wie „Der Graf" und nehmen sich offenkundig selbst nicht allzu ernst bei dem was sie tun. Und das macht das Album doch wieder sympathisch. Abwechslungsreich ist es jedenfalls, interessant z.B. auch die Elektro-Stampf-Version von BRONSKI BEAT´s "Smalltown Boy" (hier "Kleinstadtboy", über die Nöte vorgeblich „harter Kerle“ in ihrer homophoben Peergroup). Alle Stücke sind mit ihren unterschiedlichen Einflüssen in ihrer Art jedenfalls perfekt arrangiert, und Dero´s Stimme tut in bewährter Art ihr übriges dazu.


Fazit: Man kann so eine Entwicklung bei einer Band entweder verachten und sich mächtig darüber aufregen- oder es leicht nehmen, und dem Ganzen (wenn´s denn gut und nicht bierernst gemacht ist) doch seine Qualitäten zugestehen. Ich entscheide mich in diesem Fall für das letztere. Wenn einem in stressigen Momenten eine Textzeile wie „die Menschheit ist ein Griff ins Klo, ich wär´ so gern ein „Bonobo...“ durch den Kopf dudelt, dann hat das auch was für sich.

Wer mal Lust auf wirklich leichte Kost zwischendurch hat, oder wem DIE ÄRZTE nicht elektronisch genug sind (an dieselbigen wird man hier wirklich ständig erinnert), der wird hier recht gut bedient. Ob man sich dieses Werk deshalb ganz vorne in den Schrank stellen muss, sei jedem selbst überlassen...

Nach diesem Album scheint im Hause OOMPH! in Zukunft jedenfalls alles möglich, schaun wir mal!




 
Tracklist: Lineup:
1. Unzerstörbar
2. Zwei Schritte vor
3. Such mich find mich
4. Bis der Spiegel zerbricht
5. Die Geister die ich rief
6. Bonobo
7. Deine Eltern
8. Kleinstadtboy
9. Regen
10. Kosmonaut
11. Komm zurück
12. Aus meiner Haut
13. Seemannsrose
14. Unendlich

(Special Edition:
15. Fütter mich
16. Der Tod ist ein Herzschlag entfernt
 
Vocals, Drums: Dero
Guitar, Keyboard: Crap
Guitar, Sampling: Flux

 
5.5 Punkte von IlonA (am 25.05.2012)
 
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Gothic-, Death-, Doommetal, Rock´n´Roll, 70s...und was mich sonst bewegt von J.S. Bach bis Blackmetal.
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[ Seit dem 25.05.12 wurde der Artikel 3696 mal gelesen ]
 
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