XIV Dark Centuries (Deutschland) "Dunkle Jahrhunderte" CD
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Weitere Infos zu XIV Dark Centuries: |
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XIV DARK CENTURIES spielen nach eigenen Angaben (--> nachzulesen
auf ihrer 'Heimseite') "Heidnischen Thüringer Heavy Metal mit Einflüs-
sen aus dem Black-, Death-, Heavy Metal mit folkloristischen Melodien
oder etwas Klassik". Das trifft den Stil der Truppe aus Zella-Mehlis
ganz gut.
Hymnisch, fast schon episch geht es zur Sache, wobei die klassischen
Trademarks des Black Metals ebenso zur Geltung kommen, als da sind:
Keifgesang und kalte, frostige Gitarrenarbeit. Das Keyboard bleibt meist
unauffällig im Hintergrund. Durch im Co-Gesang eingestreute Death
Metal Grunts (Stück 'Die drei Gleichen') entsteht ein weiteres Moment,
welches für Abwechslung sorgt. Dadurch erinnert mich die Musik von
XIV DARK CENTURIES stellenweise an die Südtiroler GRAVEWORM.
Mit einer schönen getragenen Wikingertrompete geht es los ('Als das
Opferfeuer brannt'). Das Titelstück ist schöner zeitloser Schwarzmetall.
'Gods Victim' ist ein richtiger Ohrwurm und sehr melodisch und
erinnert einmal mehr an GRAVEWORM oder die frühen CREMATORY.
'Wintersonnenwende' überzeugt durch emotionsgeladenen deutschen
Gesang und schöne Instrumentaleinlagen - ein tolles, abwechslungsrei-
ches Stück mit einer fesselnden, beschwörerischen Grundstimmung.
Arrggh !!! - 'Platerspiel' killt völlig !!! Wer zu diesem Stück schon mal
auf einem CORVUS CORAX-Konzert getanzt / abgeschädelt hat, weiß,
wovon ich rede - arrrghh !!!! - ich kann jetzt nicht weiterschreiben ...
allein dieses Stück ist es Wert, daß man sich die Scheibe anschafft !
'Prolog' stimmt mit Schlachtenlärm und mit Akustikgitarre unterlegtem
Geschichtenerzähler gut auf 'Des Kriegers Traum' ein, einem 5-minütigen
etwas schnelleren Stück, welches nochmals alle Register zieht und
Appetit auf mehr macht.
Der Sound (aufgenommen wurde im bandeigenen "Art Of Moonrise
Studio") ist transparent und druckvoll - insgesamt ganz ordentlich.
Hoffentlich erhalten die Burschen bald einen Vertrag bei einem der
einschlägig bekannten Labels. Dabei bleibt aber zu hoffen, daß sie
sich ihre Unverbrauchtheit und die erfrischende Abwechslung, die
für die ganze CD charakteristisch ist, erhalten können.
Beide Daumen nach oben für eine Nachwuchsband, die es verdient
hat ihre heidnische Tonkunst vor größerem Publikum zu zelebrieren.
Tracklist:
1. Als das Opferfeuer brannt
2. XIV Dark Centuries
3. Die drei Gleichen
4. Gods Victim
5. Wintersonnenwende
6. Platerspiel
7. Our Mighty Fortress
8. Prolog
9. Des Kriegers Traum
Line-Up:
Michel - Gesang
Rüd - Schlagzeug
Tobalt - Gitarren, Gesang
Marley - Bass
Tobi - Keyboard
9.0 Punkte von WARMASTER (am 13.09.2002)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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