Solemnity (Deutschland) "Shockwave Of Steel" CD
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Vollmundig kündigte der diplomierte Toningenieur und Sänger der Band, Sven The Axe, im Interview vor einem halbem Jahr an, was uns mit "Shockwave of Steel" erwarten würde: Ein Feuerwerk an echtem Metal, das vieles in den Schatten stellen wird. Auch das heuer beigefügte Info ist alles andere als bescheiden formuliert. Ich möchte jetzt gar nicht weiter auf die Bandinternas eingehen, die im Zuge des Interviews an den Tag kamen. Das dritte, mit einem saustarken Sound versehene Album ist schlicht und einfach stärker als seine beiden ohnehin schon guten Vorgänger und müsste Solemnity eigentlich ein ganzes Stück weiter nach vorne bringen. Hier wurde nicht Stahl gepredigt und Blech produziert.
Die Songs sind fein ausgearbeitet, bestechen mit unkomplizierter Eingängigkeit, Originalität, einem epischem Anstrich und kommen direkt auf den Punkt. Das Album klingt wie aus einem Guss.
"Shockwave Of Steel" könnte man auch als Verbindung zwischen den Zeiten bezeichnen, denn der Augsburger Silberteller ist tief in der Tradition verwurzelt und präsentiert sich dennoch modern und zeitgemäß. Metal in seiner ursprünglichen Form muss nicht angestaubt oder altbacken klingen. Erwähnenswert ist außerdem, dass Solemnity ein Stück der russischen Metal-Heroen Arija covern, nämlich Воля И Разум (Wille und Vernunft in Deutsch). Alleine für diese Aktion gebührt den Süddeutschen verdammter Respekt, selbst wenn ich, als bekennender Fan der Russen, mir andere Stücke besser bei Solemnity vorstellen könnte.
Alles in allem ist "Shockwave Of Steel" ein Album ohne Schwächen, das ein Fan ehrlicher Metal-Tonkunst kennen muss und über das man sich eigentlich die vielen schmückenden Worte schenken kann. Hören ist Pflicht!
8.5 Punkte von LEX (am 22.07.2005)
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musikalischer Background des Verfassers True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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