Vaulting (Deutschland) "Nukleus" CD
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Die Band Vaulting aus Wiesbaden veröffentlicht mit "Nucleus" bereits ihr zweites Album. Ein Demo und eine EP hat es zusätzlich gegeben. Einfach ist es jedenfalls nicht, der Musik zu folgen. Chaotisch, wüst und wild geht es zu. Vergleiche zu alten Relapse Veröffentlichungen aus den Extrem-Häusern Dillinger Escape Plan oder Cephalic Carnage ("Exploiting Dysfunction" oder "Lucid Interval") sind somit nicht ausgeschlossen. Ähnlich wendungsreich, sperrig und einhörbedürftig fällt auch "Nucleus" aus. Man kann also versuchen Songs wie "80 Gy" oder "Arktis Winter" zu analysieren, um sie zu verstehen. Einfach wird das allerdings nicht, denn wie so üblich bei jazzlastigem Frickel-Gewitter, sind in den Songs so viele Fragmente enthalten, dass man zu jedem Song eine Litanei herunterpredigen könnte, die unterm Strich dennoch keinen Sinn macht...
Spieltechnisch ist die Band erhaben, soviel ist mal klar. Wiedererkennungswert ist in den Songs aber dennoch kaum gegeben und andererseits hört man auf dem Album nichts wirklich Neues. Es ist nicht, dass etwa die Songs schlecht wären, vielmehr tauchen auch nach zig Durchläufen immer wieder neue Fragmente auf, der Grundsound erscheint dennoch vollkommen gleich und verglichen mit den oben genannten Truppen erscheint die Mucke von Vaulting mitunter etwas weniger ausdrucksstark. Am Stück gehört kann "Nukleus" auch durchaus an einem vorbeirauschen. Wie auch immer: Technisch ist das Album sehr beachtlich und die spielerischen Fähigkeiten der Band erstaunlich. Ohne Frage ist "Nukleus" eine interessante Angelegenheit, allerdings auch völlig frei von jeglicher Zugänglichkeit. Somit ist die Scheibe erstlinig nur etwas für diejenigen, die eben die oben genannten Bands für ultimativ halten.
Line Up:
Philipp Libera - Bass
Sebastian Gathof - Drums
Martin - Guitars
Matthias Gathof - Guitars
Felix Kisseler - Vocals
| Tracklist: |
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Lineup: |
01. Place Of Fear
02. 80 Gy
03. Bob's Song
04. Biorobot
05. Permafrost
06. Arktis Winter
07. Guernica
08. They Always Return
09. Touched By An Unknowing
10. John(ny) Doe
11. To Dig A (W)hole In The Void
12. Concrete & Nosebleed
13. behind
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6.5 Punkte von Horst_Sergio (am 10.11.2011)
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musikalischer Background des Verfassers Drummer von Abyss Lord (Death Metal - RIP) / Day Of The Tentacle (Death Metal / Grindcore - RIP), aktuell: Crusher (Old School Speed Metal) hört gern: Metal von zart bis hart: Hardrock, Heavy, True, Speed, Power, Progressive, Thrash, Death, Grind
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