Ja, weiß nicht, komme ich nicht mit zurecht, obwohl musikalisch alles in Ordnung ist und diese vier Burschen absolut fit sind an ihren Instrumenten. PYRRHON stammen aus New York und sind erst seit 2008 aktiv, haben eine EP draußen, konnten einen Deal mit dem polnischen Label: "Selfmadegod Records" abschließen und liefern nun ihr Debut ab. Die Burschen zocken Death Metal, aber nicht so , wie ich ihn bevorzuge, brutal, simpel und direkt, sondern schön verspielt. Hier wird der Death Metal zwar brutal vorgetragen, aber mit jazzigen Elementen , technischen Raffinessen und vielen psychedelischen Elementen verbunden .Der Songaufbau ist zumeist sehr verschachtelt und so kostet mir das zuhören echt Nerven. Die Substanz ist angegriffen. Wie gesagt, alles perfekt geamcht, würde ich als Musiker sagen. Und genau das ist das Problem. Es ist eher Mucke für Musiker, als für den geneigten Fan. Das Problem ist , dass sie immer geile Ansätze haben, wie z.B. bei "Glossolalian" oder dem coolen "Idiot Circles", aber sie immer übertreiben müssen. Technischer Death Metal in Richtung Origin liebe ich ja, aber dieses ist mir hier ein stück zu viel. Ist aber dann ja auch eher eine Geschmackssache, denn Qualität hat die Band und ich denke, sie wird im Lager von Gorguts, Cynic, Pestilence oder Ulcerate sehr viele Fans finden. Macht euch selber ein Bild. Nicht unbedingt meine Welt.
Tracklist:
Lineup:
1. New Parasite 07:34
2. Glossolalian 03:13
3. Idiot Circles 04:40
4. Correcting a Mistake 03:21
5. Gamma Knife 04:55
6. The Architect Confesses (Spittlestrand Hair) 04:49
7. Flesh Isolation Chamber 08:24
8. A Terrible Master 08:04
6.0 Punkte von Mr.Deichkot (am 10.10.2011)
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