V.A. (International) "Brutal Junkies" CD
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Diese Split CD beinhaltet die Auswürfe von gleich drei Grind-Kapellen. Zuerst dürfen CYNICAL BASTARD aus Deutschland ans Werk. Sie fabrizieren ganz brauchbaren Grindcore. Gegründet wurde CYNICAL BASTARD im Jahr 2002 und ihre erste Veröffentlichung „Morgens halb 10 in Deutschland“ wurde im selben Jahr rausgebracht. Der Nachfolger „Pure Hate“ folgte in 2003 und wieder ein Jahr später kam die MCD „Face to Face“. In den Sound von CYNICAL BASTARD mischt sich aber auch Death Metal, was ein wenig Farbe ins Spiel bringt. Natürlich erfindet der zynische Bastard die Musik nicht neu aber mit ihrem Material können sie schon überzeugen. Sie steuern 5 Songs bei.
Als nächstes kommen dann UNFORMED und hier wird der Sound deutlich schlechter, weil dumpfer. Auch die Musik wird eintöniger, eben mehr Grind. Die Gesellen kommen aus Frankreich, aber ich habe keine Infos darüber, was sie bisher veröffentlicht haben. Da schweigt sich der Flyer aus. Seit 1998 sind die Jungs schon unterwegs, damals allerdings noch als CEREBRAL COMMOTION. Die Musik ist auch nicht gerade schlecht, aber auch nichts Außergewöhnliches. Die 9 Stücke plätschern so dahin, ohne mich begeistern zu können.
Die dritte Band in dieser unheiligen Allianz ist GASTRICK BURST. Der Grindfaktor steigt im Verlauf der CD übrigens exponentiell an. Hier ist die Kleinholzgarantie am größten. Der Sound bessert sich auch und mein Interesse beim Hören der CD nimmt wieder zu. Diese Band wurde 2002 gegründet und es handelt sich ebenfalls um Franzosen. Ihrer Herkunft zum trotz halten sie wohl nichts vom Fröschefressen, denn eine solchen haben sie als Sänger verpflichtet. Zumindest klingt es manchmal so. Mir gefällts! 2003 haben sie ihr erstes Demo veröffentlicht und ein Jahr später folgte ein weiteres. Letzteres trägt den Namen „Demo D’estomac“, beinhaltet 12 Songs und die auf dieser CD enthaltenen 8 Stücke sind allesamt von diesem Demo. Der Band geht es nach eigenen Angaben vor allem darum Spaß zu haben, und das bringen sie auch gut rüber. Bei Songtiteln wie z. B. „Jarret dance style“, Yoghurt attack oder „Rexona Man“ kommt Freude auf. Darunter leidet der Grind aber keinesfalls, sondern gewinnt meiner Meinung nach noch. Stellenweise eingestreute strange Bass-Soli und variable bis merkwürdige Gesangsmuster, bringen Würze in die Blutwurst. Aber auch ohne diese Gimmicks machen GASTRICK BURST erstklassigen Grindcore mit Death und Punk Anleihen. Von den drei Bands sind G. B. auf jeden Fall meine Favoriten.
Diese CD ist eine gute Möglichkeit für den geneigten Grinder, sich von drei neuen Bands zugleich ein Bild zu machen. Die Scheibe kann man sich getrost zulegen, aber man verpasst auch nicht die große Offenbarung, wenn dieses Ding an einem vorbei geht. Es lebe die deutsch-französische Zusammenarbeit!
ohne Wertung von Karsten (am 10.05.2005)
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musikalischer Background des Verfassers Death, Grind und alles was auf -core endet ! :-) Aber auch vieles andere ist willkommen...
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