Cenobites (Niederlande) "No Paradise For The Damned" CD
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CENOBITES aus Holland liefern mit "No Paradise For The Damned" ihr drittes Studioalbum in Sechzehn Jahren ab. Mal schauen was die Fünf Oranjes so können. Das man sich irgendwo in der Rockigen Ecke zwischen Punkrock, Rockabilly Attitüde und Rock’n Roll bzw. Metal eingenistet hat ist zumindest vom Ansatz vielversprechend.
Vielversprechend dann auch der Auftakt zur halben Stunde des Albums. ’1000 Bullets’ ist eine knackige Nummer, die schön dreckig aus den Boxen knallt und das Interesse weckt. Man wird quer durch die Gezeiten des Hard Rock Punk und Metal gewirbelt. Raven zur linken, Metallica zur rechten und vor einem zieht der gute alte Rock’n Roll die Karre gen Track zwei. Hier die erste Ernüchterung. Die lahme Midtemponummer will mal so gar nicht zum furiosen Auftakt passen. Irgendwie schlägt hier ein wenig der Rockabilly Boy in Form seiner typischen Rhythmik zu. Dröger Stoff. So wirklich erholt sich das Album dann auch nicht mehr. Es dümpelt vielmehr nichtssagend in Richtung Track elf. Bevor man allerdings Venom und deren Hit Black Metal durch den Genrewolf dreht, muss man als Hörer an Songs wie ’Chasing The Dragon’ vorbei. Spätestens hier wird das Album zur Zerreißprobe.
Richtig pomadig wird’s, wenn die eh schon erschreckende Innovationsfreiheit des ganzen Albums auf Einsteiger Niveau im Gitarrenkurs der lokalen VHS runter gefahren wird. Grausam. Sowieso ist die Gleichförmigkeit der Kompositionen das große Manko an „No Paradise For The Damned“ Wer hier als Zielgruppe anvisiert wird ist eigentlich auch schwer zu sagen. Roh und ungeschliffen gehen CENOBITES zu Werke und rocken phasenweise auch ganz ordentlich. Diesen guten Eindruck blasen die Jungs dann aber mit billigsten Melodien im Nu aus den Gehörgängen der Hörerschaft. Ein Album das Fans der oben genannten Genres oder Scheuklappenfreie Alleshörer vielleicht mal anchecken sollten.
Anspieltipps:Cash Flow Chain, 1000 Bullets
Fazit: Völlig belangloses Album dessen interessanter Mix aus Rock’n Roll Metal und Rockabilly schnell zum Rohrkrepierer mutiert.
Line-Up:
Peter Vogeli - Bass
Rudo Reject - Guitars
Wes-13 - Guitars
Dimitri Hauck - Vocals
Rudy Ross - Drums
| Tracklist: |
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Lineup: |
01. 1000 Bullets
02. Bloodstains
03. Cold Skin Love
04. Cellar Door
05. Final Warning
06. Devil Domain
07. Chasing The Dragon
08. Lizard King
09. Don't Talk To Me
10. Cash Flow Chain
11. Black Metal
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4.0 Punkte von Blizzard (am 15.01.2011)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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