Ein Jahr nach ihrem letzten Album „Fuck God-Disease Process“ sind die Franzosen OTARGOS mit ihrem vierten Album zurück. „No God, No Satan“ ist der Titel und was der Titel verspricht, muss die Musik erst einmal halten.
Schon auf ihrem Vorgängerwerk haben sich OTARGOS zwischen die Black Metal Stühle gesetzt. Man verband rasende Parts mit Mid-Tempo-Passagen und doomigen Parts. Und genau das passiert auf ihrem vierten Werk auch, allerdings hätten sich OTARGOS etwas mehr Zeit nehmen sollen für ihr neues Album. „No God, No Satan“ ist kein schlechtes Album geworden, aber es wirkt ein bisschen unausgegoren. Vor allem zum Ende hin wird es immer länger und leider auch langweiliger. Die Franzosen setzten sehr oft auf instrumentale Parts und versuchen Atmosphären zu erzeugen, die düster und orthodox klingen. Was leider nur bedingt gelingt, da im Endeffekt lange instrumentale Passagen heraus gekommen sind, die den Hörer nicht fesseln können. Schnell passiert es, dass „No God, No Satan“ zur Hintergrundmusik verkümmert, da es keine knallenden Parts gibt, die die Aufmerksamkeit immer wieder zurückziehen.
Ich gehe einfach mal davon aus, dass OTARGOS wirklich ein bisschen zu schnell waren mit ihrem neuen Album und vor allem zu schnell zufrieden waren. Das vierte Album ist kein schlechtes Werk, aber man weiß, dass die Franzosen es besser können.
Tracklist:
Lineup:
1. Hoax-Virus-God 02:32
2. Cloning the Divine 04:01
3. Worship Industrialized 04:18
4. Hexameron 04:14
5. I, Flesh of God 02:42
6. Origin 04:23
7. Cuiusvis Hominis Est Errare 10:14
8. I, Blood of Satan 03:11
9. XXI (The Pathological Mass) 04:28
10. The Hulk of Conviction and Faith 17:01
5.0 Punkte von Toby (am 18.09.2010)
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musikalischer Background des Verfassers Death Metal (vor allem Brutal), Black Metal, (Gore)Grind(core), Crust
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