Cypecore (Deutschland) "Innocent" CD
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Es gibt Bandnamen, die automatisch Assoziationen im Kopf hervorrufen und das Gehirn dazu verleiten sich ein Bild zu machen ohne jemals einen Ton gehört zu haben. Manchmal liegt es goldrichtig und manchmal meilenweit daneben.
Bei den Jungs von CYPECORE war es letzteres. Beim dem Bandnamen und diesem Cover stellten sich mir sofort die Nackenhaare auf.
Umso überraschter war mein Gesicht beim Sound, den die jungen Deutschen hier machen. Nix klingt nach Hyper, nix nach Core-Gedöns, nix super vertrackt oder mit Zwang auf über spektakulär getrimmt.
Hier regiert der Melodic Death Metal mit Samples, die sich bestens in den Liedercosmos einfügen und sofort ins Ohr gehen. Das Ganze beginnt mit einem sehr stimmigen Instrumental Intro und endet mit einem sehr entspannten Instrumental Outro. Man hätte das vielleicht nicht in dieser Länge machen müssen, aber was solls.
Zwischen den beiden Instrumentals liegen dafür zehn feine Melodic Death Metal Tracks. Druckvolle Produktion und angenehm krächzende Vocals erinnern oft an viele altbekannte Bands aus den nördlichen Ländern (In Flames, Soilwork, Dark Tranquillity etc). Nichts sonderlich spektakuläres, aber auch nicht strunz langweilig oder kopiert.
Mit Tracks wie 'Everdying', 'Control yourself', 'Final hour' oder '...and death was nothing to him' hat man richtig geile Sachen in Petto, die spannender sind als das was die Szenengrößen in den letzten Jahren abgeliefert haben. Allerdings wirken die Tracks etwas in die Länge gezogen. Hätte man hier und da mal eine Minute weggelassen wäre es auch nicht schlimm gewesen.
Richtig geil wird’s wenn sie mal auf's Gaspedal treten wie bei 'The origin of hate'. Nur leider halten sich diese Speedattacken sehr in Grenzen und kommen eher selten vor.
Abschließend muss man sagen: Schnöder Name, langweiliges Cover ABER die Mucke spricht für sich selbst. Leiht CYPECORE mal ein Ohr, sie sind gut und da kommt hoffentlich noch viel mehr nach!
| Tracklist: |
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Lineup: |
01 - Intro
02 - Everdying
03 - Mission
04 - ...and death was nothing to him
05 - Final hour
06 - Signs
07 - Innocent
08 - Something inside
09 - The origin of hate
10 - Control yourself
11 - Distraction
12 - Outro
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7.5 Punkte von Meaningless (am 20.06.2010)
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musikalischer Background des Verfassers Death Metal (bevorzugt SwedenDeath), Thrash Metal, Stoner Rock, Power Metal, Hardcore, Doom Metal
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