Eine kreative Wortschöpfung steckt hinter JUVALIANT aus Salzburg. Eben jene österreichische Stadt heißt im lateinischen „Juvavum“, dazu gesellt sich „valiant“ (heroisch). Unschwer zu erraten, was hier für Musik am Start ist. Die Jungs aus der Stadt an der Salzach liefern bombastischen und stark arrangierten Melodic Metal, wie er im Buche steht. Streicher, Keyboards aber auch kantige Riffs bestimmen die neun Songs. Dabei legt man Wert auf Eingängigkeit und große Mitsing-Refrains, die bei Songs wie „Live To Die“ oder „Hell`s Roundabaout“ tatsächlich nicht mehr aus dem Ohr gehen wollen. Verantwortlich dafür ist nicht zuletzt die gesangliche Leistung von Thomas Stübler, der auch bei Crystallion hinter dem Mikro steht. „On Wings Of Steel“ schmettert mit schönen Stakkato-Streichern drauflos, wirkt fast schon wie ein Filmsoundtrack, was sich JUVALIANT hier zurechtgelegt haben. Inhaltlich geht es um Kriege, Schmerz, menschliches Versagen, - also mal was anderes als die nordischen Fantasy-Sagen.
JUVALIANT rocken derart hymnisch und stark, dass man hier von einem ersten Highlight des Sommers sprechen mag. Den Abschluss bildet das elfminütige „Cold Distance Of The Universe“, das auf jeden Fall den Höhepunkt des Albums darstellt. Super Refrain, symphonische Passagen und unterschiedliche Rhythmen geben sich hier die Klinke in die Hand, ohne aber in progressives Gefrickele abzudriften. JUVALIANT bleiben stets eingängig und melodisch, was man ihnen hoch anrechnen muss. So kommen nicht nur Progressive Fans, sondern auch Hard Rocker (mit einem Faible für Keyboards) voll auf ihre Kosten.
Fazit: Ein symphonisch metallischer Leckerbissen! JUVALIANT aus Salzburg geben mit „Inhuman Nature“ einen wirklich beeindruckendes Bild ab.
Tracklist:
Lineup:
1. Into The Abyss
2. Heroes (We Will Be)
3. Doomsday Machine
4. Live To Die
5. Hell's Roundabout
6. Killing Child
7. On Wings Of Steel
8. Silent Agony
9. Cold Distance Of The Universe
9.0 Punkte von Shylock (am 04.06.2010)
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musikalischer Background des Verfassers Melodic Metal, Melodic Rock, AOR, Sleaze-Glam, Progressive, Power Metal
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