Recht harter, klassischer Heavy Metal wird von Celestial Dawn geboten. Die Herren haben nix mit Keyboards und Geigen am Hut und setzen auf harte Riffs, klassische Soli, feine aber unverspielte Harmonien und tighte Rhythmik. Das alles versinkt ein wenig in einem Wischi-Waschi-Sound, der für ein Demo so gerade noch in Ordnung geht. Celestial Dawn verstehen ihr Handwerk, was insbesondere die Gitarristen in ausgedehnten Soli zeigen. Sänger Bruno Sivigny agiert ebenso kompetent. Er hat sich eine hohe, jedoch aggressive Tonlage ausgesucht, die er einwandfrei beherrscht. In seinem Ausdruck hört man zwar eindeutig, dass seine Stimme sich noch festigen muss. Doch dafür wird sie sicher noch Gelegenheit bekommen, wenn die Kanadier die musikalische Qualität dieser Eigenproduktion auch auf der Bühne umsetzen können. Im Songwriting ist das Quintett insbesondere in den Arrangements nicht selten um Anspruch bemüht, schafft es durch eingängige Bridges und Refrains aber immer wieder, sich auch ins Ohr des Hörers zu krallen. Ab und an greifen sie dazu dann sogar zu einfachen Strukturen („Hereafter“), was ebenso recht gut funktioniert. Metal Fans, die Frühwerke von Metallica, Maiden und Priest sowie eine Auswahl klassischen US Power Metals ihr Eigen nennen, werden hier bestens abgeholt. Zwar ist nicht jeder Song ein Treffer („In Shades Of Grey“, „Saturated“). Doch das herausragende „Queen Of The Damned“ , die Highway Hymne „Full throttle“, das an Dio erinnernde „Boogie Man’s Lair“ und das schwere „Echoes“ sorgen für jede Menge metallische Abwechslung und machen Appetit auf mehr.
Tracklist:
Lineup:
1. Disorder
2. Hereafter
3. Queen of the Damned
4. On the Run
5. Full Throttle
6. Reoccuring Symptoms
7. Boogie Man's Lair
8. Shades of Grey
9. Echoes
10. Saturated
11. Taken by Force
7.5 Punkte von Christian (am 21.09.2008)
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musikalischer Background des Verfassers Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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