Rychus Syn (USA) "Rebirth" CD
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Rychus Syn aus New York gehören zu der Kategorie Bands, die in den achtziger Jahren gegründet wurden, und von denen außer einer EP, die aus dem Jahr 1989 datiert, keinerlei Lebenszeichen zu vernehmen waren. Nun folgt im Jahre 2008 mit „Rebirth“ ein neuer Anlauf. Rychus Syn haben sich dem traditionellen Heavy Metal verschrieben, ohne Trendhascherei oder Anbiederungen an moderne Klänge. Die Band definiert sich selbst als “Pure Heavy Metal Band“ im „Nieten und Leder Metal Stil”. Gefällt mir!
Musikalisch stellt sich das ganze dann wie folgt dar: Grundsolide vorgetragener traditioneller Old-School US-Metal wie er in den Achtzigern eben gespielt wurde. Dazu ein guter Sänger der wie die restlichen Mitglieder seinen Job durchaus versteht.
Auf „Rebirth“ regiert Rhythmus orientiertes Songwriting – traditionell und pur eben. Schnelle Parts oder gar Ausflüge in Blastgefilde wird man ebenso wenig finden wie irgendein Groove Massaker. So verwundert es auch nicht, das man den Unterschied zwischen neuen Kompositionen und den fünf Songs von der 89’er EP nicht hört, obwohl sie vollständig auf „Rebirth“ zu finden ist. Alles klingt wie mittels Zeitmaschine aus den Achtzigern eingeflogen, auch der Sound ist an Authenzität nicht zu überbieten.
Und genau da liegt eigentlich das Problem von „Rebirth“: Bei allen Versuchen die Songs „as Old School as possible“ klingen zu lassen hat man scheinbar vergessen, das ein guter Song erst durch eine ordentliche Hookline zu einem solchen wird. Es fehlt einfach mal ein Riff, das den Songs den nötigen Wiedererkennungswert gibt. Einzig die Songs „Power, Thunder and Steel“, „Child of Mercy“ und das abschließende „Asylum“ können hier Ansatzweise Abhilfe schaffen.
Fazit:
„Rebirth“ gehört zu diesen Platten die sicherlich nicht schlecht sind, aber aufgrund herrschender Höhepunktarmut auch nie für größeres Aufsehen sorgen werden. Im Underground und bei Traditional- / US-Metal Puristen wird „Rebirth“ sicherlich - auch wegen der enthaltenen EP (die gab es bisher nur als Bootleg und auf Picture LP oder MC) – auf einige Nachfrage stoßen können. Anhänger der genannten Gruppe, kann man diese Scheibe auch durchaus als (Geheim-) Tipp empfehlen, womit die primäre Zielgruppe für „Rebirth“ klar umschrieben wäre. Alle anderen können bei der anhaltenden Veröffentlichungsflut auf genug höherklassige Alternativen zugreifen.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. One Voice
2. Shadow King
3. Power, Thunder and Steel
4. Chemical Warefare
5. The Damned
6. Air Raid
7. Contents Under Pressure
8. Child of Mercy
9. Under Attack
10. Asylum
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5.0 Punkte von Blizzard (am 14.08.2008)
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musikalischer Background des Verfassers NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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