Jaugernaut (USA) "Contra-Matra" CD
|
|
|
Weitere Infos zu Jaugernaut: |
|
Jaugernaut fing 1978 als Schülerband im US-Bundesstatt Washington an. Es wurde sogar ernst, schließlich folgten zwei Alben. Das selbstbetitelte Debüt im Jahre 1980 und zwei Jahre später „Take Ém There“. Nach sage und schreibe 26 Jahre versucht Jim Johnston (Gründungsmitglied und als einzig Übriggebliebener) sein Projekt „erneut“ unter die Leute zu bringen. Das neue, wiederbelebte Teil ähm, Ergebnis nennt sich „Contra-Matra“ und erblick das Licht der Welt 30 Jahre nach der Gründung der Schülerband.
Sicherlich wird Contra-Matra nicht mit seinen Vorgängern nicht direkt vergleichbar sein, zu viel Zeit und technischer Fortschritt ist vergangen. Aber ich vermute, wenn man sich auf einige Quellen und Infos verlassen kann, dass zumindest Parallelen zum Prog Rock der 70er zu erkennen sind. Knapp 60 Minuten Laufzeit hat das Werk und ist voll mit gemischter, abwechslungsreicher Unterhaltung aus den für heutige Zeiten bekannten Genres wie NeoProg, AOR und Melodic Rock. Immer wieder im Wechsel fabriziert Jaugernaut hier eine Mixtur dieser eher völlig unterschiedlichen Stile. Jaugernaut macht auch keinen Halt davor die Songs eher kurz zu halten, mit Ausnahme von zwei Tracks, die jeweils die zwölf Minuten Grenze knacken. Doch das Album als gesamtes betrachtet ist viel zu komplex und somit verwirrend. Die etlichen „Intros“ vor den jeweiligen Songs nerven dabei am meisten. Samples über Samples, komisches Gelaber und völlig unnötige Synthseinsätze (vor allem „Vanity“ nervt total). Man weiß einfach nicht, was diese Band nun damit aussagen und erreichen will. Es fällt mir daher sehr schwer auch nur einen Hauch von positiven Dingen zu finden.
Und das sind auch die Probleme dieser Scheibe. Es passt nicht so sehr alles zum Gesamtkonzept, bzw. die Rechnung geht nicht auf. Mag auch gern daran liegen, dass man zwischenzeitlich aus der Szene der vielen Bereiche viel bessere Sachen kennt. Doch, wenn die Bandpause ganze 26 Jahre gedauert hat, dann wird man auch diese Zeit für den sog. „Hörgenuss“ dieser Scheibe brauchen.
Fazit: Es bleibt bei einem langweiligen Versuch, nach fast 30 Jahren von sich reden zu lassen. Aber hat schon in den 80ern jemand was von dieser Band gesehen oder gehört? „Contra-Matra“ wird es bedeutend schwer haben, sich gegenüber den normalen (und guten) -als Prog Rock eingestuften- Veröffentlichungen durchzusetzen.
| Tracklist: |
|
Lineup: |
1. Anthem
2. The Damage Is Done
3. Better Living Thru Anarchy
4. The Hard Way
5. Vanity
6. A Different World
7. All I See Is Grey
|
|
|
2.0 Punkte von Kalle (am 10.07.2008)
|
|
Deine Meinung ist gefragt: |
 |
|
Druckversion des Artikels: |
 |
|
Artikel an Kumpel versenden: |
 |
|
|
musikalischer Background des Verfassers Genesis, Pink Floyd, Judas Priest und viel 70er Jahre Rock
|
|
|
|
X Aktuelle Top6
1. Sylvan "Sceneries"
2. RPWL "Beyond Man And Time"
3. Haken "Visions"
4. Subsignal "Touchstones"
5. Riverside "Rapid Eye Movement"
6. Galahad "Empires never last"
|
X Alltime-Klassix Top6
1. Genesis "alles"
2. Pink Floyd "alles"
3. Dream Theater "alles"
4. Peter Pankas Jane "alles"
5. Judas Priest "alles"
6. Saxon "alles"
|
|
|
|
|
|
|
[ Seit dem 10.07.08 wurde der Artikel 3477 mal gelesen ]
|