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 Opeth (Schweden) "Watershed" CD

Opeth - Watershed - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Roadrunner Records  (136 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 30.5.2008   (1535 verwandte Reviews)
Spieldauer: 55:02
Musikstil: Metal   (617 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Progressive Death Metal/Rock
Homepage: http://www.opeth.com
 Leserwertung
9 von 10 Punkten
bei 3 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Opeth:
REVIEWS:
Opeth Ghost Reveries
Opeth Black Water Park
Opeth The Roundhouse Tapes
Opeth Watershed
Opeth The Roundhouse Tapes Dvd Edition
INTERVIEWS:
Opeth - Bad Religion ... Unsere Sind Nun Mal Länger
Opeth - Metalglory-abc Mit Fredrik Åkesson
Opeth - Mit Martin Mendez In Der Kirche
Mehr über Opeth in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Was mit "Ghost Reveries" in 2005 angefangen hat, kommt beim neuen Werk „Watershed" richtig zur Geltung, wird verfeinert und bedeutend vertieft. Es werden aber auch deutlich mehr neue Wege bestritten, ohne dabei den typischen Opeth-Charakter zu verlieren.

Bereits der Opener verblüfft durch eine wunderschöne weibliche Stimme als auch einige Folkelementen. Ja, ihr habt richtig gelesen: FOLK! Jedoch werte ich den ersten Song als eine Art Intro, schließlich handelt es sich bei „Coil“ um gute drei Minuten, was bei Opeth nicht mal die Vorspeise bedeutet.
Die weiteren Songs beinhalten natürlich gewohnt schön lange, eben gewohnte Prog-Death Songs mit ihren Tempiwechsel als auch typischen Growls-/clean-Vocals, Doublebass-Drums, Midtempoparts usw…. Aber der Einsatz der Psychedelic-Rock Keyboardparts ist ebenfalls nicht zu überhören. Was eben beim Vorgänger eher als besonderes bzw. eine gewisse neue Vorkommnis galt, wird hier nun mit viel Liebe zum Detail ausgelebt & kultiviert. Dabei merkt man mal wieder, dass Åkerfeldts Vorlieben für psychedelischen (Kraut-)Rock als auch klassischen Metal weiterhin eine wichtige Rolle spielen.
Aber das ist noch nicht alles. Nicht zu vergessen wäre der enorme Anteil an klassischen Rock-Sounds und typischen Heavy-/Power Metal Riffs. Weiterhin gesellen sich noch zwischendurch einige Ausflüge zum (Free) Jazz. Was wohl die meisten Fans verwundern wird. Daher lade ich euch dazu wärmsten ein, diese „neuen Wege“ von Opeth selbst zu entdecken. Man glaubt es sowieso nicht, wenn es nur irgendwo in einem Review erwähnt wird.
Doch damit nicht genug, auch Mikaels Gesang klingt irgendwie anders. Nicht nur, dass er sich erneut noch mehr dem klaren Gesang widmet, so klingen die tiefen Grunzer mehr nach einer Marke á la Dan Swanö als eben nach Mikael selbst. Natürlich qualitativ wertvoll, aber doch hier und da mal etwas anders, vielleicht auch sigar besser. Es passt also ebenfalls hervorragend zum Sound und man merkt einmal mehr, dass sich Mikael immer noch weiterentwickelt.

Seit jeher gelten Opeth Alben als etwas Besonderes, Abwechslungsreiches und nicht unbedingt Einfaches – was natürlich hier ebenfalls zutrifft. Daher mag ich gar nicht beurteilen welches nun das beste Album dieser Schweden ist. Doch "Watershed" ist ein weiterer Beweis dafür, dass sie im Stande sind weiterhin enorm Geniales zu (er)schaffen. Der wahre Hörgenuss, wenn ihr mich fragt. Perfekt inszeniert und einfach herrlich!
Selbst wenn man sowieso schon davon ausgeht, dass Opeth zu den Bands gehört, die immer wieder mal was Neues ausprobieren, man merkt erneut, dass Weiterentwicklung bei den Schweden groß geschrieben wird. Ein Mikael lässt sich nicht vom Kurs abbringen.

Fazit: Gefühl, Wut und Verwirrung – genial umgesetzt. Eine Art opulenter Soundtrack zur dramatischen Vorstellung im Theater. Das Ganze mit progressivem Death Metal in wirkungsvoller Verschmelzung einiger Elemente aus Folk, Jazz und klassischen Rock umgesetzt. Man braucht allemal Zeit für dieses Album.
Opeth ist und bleibt eine überraschend ergreifende Soundfabrik. Gut so!


Bemerkung zum Album einer „Bekannten“:
"...das neue Werk ist so toll, wenn man es erstmal ein paar Mal gehört hat, wächst es einem richtig ans Herz und man entdeckt immer mehr neue und tolle Feinheiten…“

Anm. – tja, so kurz und bündig kann man das Werk auch auf den Punkt bringen.


Info am Rande: Das Album erscheint auch als Special Edition mit DVD, exklusiv Edition mit Notenheft, mit Autorgrammkarte und als Doppel-Vinyl, mehr dazu @ Roadrunner Records.


 
Tracklist: Lineup:
1. Coil
2. Heir Apparent
3. The Lotus Eater
4. Burden
5. Porcelain Heart
6. Hessian Peel
7. Hex Omega

bei Special Edition:
DVD:
Standard 7 album tracks in 5.1 Surround audio
3 extra tracks
Bridge of Sighs - Robin Trower
Den Ständiga Resan - Marie Fredriksson
Derelict Herds (B-side)
Zusätzliche Videofeatures

Vinyl:
+ Derelict Herds (bonus track)
 
Vocals, Guitar: Mikael Akerfeldt
Bass: Martin Mendez
Drums: Martin Axenrot
Keyboards: Per Wiberg
Guitar: Fredrik Akesson

 
9.5 Punkte von Arturek (am 23.05.2008)
 
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...sehr viel
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5. Testament "Dark Roots Of Earth"
6. Coma "Don't Set Your Dogs on Me"
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1. The Doors "alles"
2. Mordor "Prayer to..."
3. Vader "alles"
4. Metallica "bis einschl. Justice for all"
5. Nick Cave & the Bad Seeds "alles"
6. Edge of Sanity/Opeth/Katatonia "fast alles"

[ Seit dem 23.05.08 wurde der Artikel 5218 mal gelesen ]
 
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