Vanilla Rex (Deutschland) "Shadows of insanity" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen
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Weitere Infos zu Vanilla Rex: |
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Aus dem wunderschönen Koblenz erreichte uns diese starke Eigenproduktion der Progressive Metal Formation Vanilla Rex. Sollte ich jemals das Vergnügen eines Interviews haben, wird eine meiner ersten Fragen sicher die Bedeutung des Namens in Erfahrung bringen wollen. Bereits im November 1988 brachte die Band ihr erstes Demo heraus. Seitdem haben so einige Veröffentlichungen in eigener Regie das Licht der Welt erblickt und der Stil von Vanilla Rex hat sich vom New Wave of British Heavy Metal der Anfangstage über melodischen Metal amerikanischer Prägung hin zu grenzüberschreitenden Progressive Metal entwickelt. Für letzteren Schritt soll sich vor allen Dingen der neue Bassmann Daniel Kohn verantwortlich zeichnen, der auf „Shadows of Insanity“ gewaltig loslegt. Das gilt aber auch für seine Mitmusiker Dirk Bärhold (drums), Carsten Hoppen (keys), Klaus Schwenzner (gits) und Sänger Andi Wagener. Der Frontmann könnte für meinen Geschmack etwas mehr Power und Volumen in seiner Stimme entwickeln. Doch solche Qualitäten sind im Prog Bereich ja meist nicht so gefragt. Ist eben Geschmackssache. Aufnahmetechnisch geht der Silberling für eine Eigenproduktion in Ordnung. Warum man sich allerdings derart viel Mühe beim Komponieren und Arrangieren macht, hingegen bei der Gestaltung der CD das Backcover auch noch als Inlay Card und letzte Seite des Booklets verwendet, wissen nur die Prog Götter. Nun aber zur Musik.
Die drei Songs dieser Mini CD bringen es auf eine erstaunliche Spiellänge. Vanilla Rex mögen ausgedehnte und dabei wenig langweilige Strukturen. Dabei bewegen sie sich selbstredend instrumental auf einem sehr hohen Niveau. Der titelgebende Song wirkt sehr ruhig und durchdacht, während „Wasted life“ härtemäßig richtig zulangt. Natürlich liegt dem Kritiker der Vergleich zu Dream Theater oder manchmal sogar Mekong Delta viel zu schnell auf der Zunge. Mir fallen aber zudem Lethal ein, wenn auch deren Power nicht ganz erreicht wird. „Losing all“ schließlich glänzt mit viel Abwechslung und Atmosphäre.
So ist „Shadows of insanity“ eine musikalisch gelungene Mini CD, die ihren Job als Appetizer für ein hoffentlich 2005 erscheinendes Album erfüllt. Mir verlangt es jedenfalls nach mehr. Prog Fans, die den Underground noch nicht aus den Augen verloren haben, sollten auf jeden Fall die Hompepage der Band besuchen und schauen, ob sie ein Exemplar ergattern können.
6.0 Punkte von Christian (am 02.11.2004)
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musikalischer Background des Verfassers Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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