Was die CHILDREN OF BODOM Fans seit „Follow The Reaper“ vermisst haben, werden sie nun mit „Blodddrunk“ bekommen! Typischen COB- Metal, wie er zu Zeiten der ersten drei Alben gezockt wurde.
War das letzte Output „Are You Dead Yet?“ eines der härtesten Alben die COB bis dahin veröffentlicht hatten, fiel es doch größtenteils bei den Fans mehr oder minder durch. Grund dafür, waren die fehlenden genialen Melodien. Vor allem die immer schon genial eingesetzten Keyboards wurden von COB seit „Follow...“ immer mehr in den Hintergrund verdrängt. Doch diese Zeit ist nun vorbei. Keyboarder Wirman ist wieder voll dabei, seine Keyboard-Parts stehen nicht mehr nur im Hintergrund, sondern sie stehen wieder voll und ganz im Vordergrund.
Die genialen Keyboard-Gitarren-Battles zwischen Wirman und Laiho sind endlich wieder da. Ganz klar, was hier musikalisch geboten wird ist seit langem das Beste, was COB abgeliefert haben. Laiho zeigt wieder sein ganzes Können, was Melodien und Soli angeht. Auch gesanglich ist er wieder voll auf der Höhe und keift und kreischt wie in alten Zeiten.
Leider können die Songs an sich nicht mit dem musikalischen Können der Finnen mithalten. Hier haben die Bodoms diesmal klar nachgelassen. Die einzigen wirklich herausstechenden Songs sind `Tie My Rope´, `Hellhound On My Trail´ und `Banned From Heaven´. Ansonsten bewegen sich die Songs für COB-Manier klar im Durchschnittsbereich. Selbst die eben genannten Songs kommen nicht an Klassiker wie `Downfall´, `Sixpounder´ oder `Follow The Reaper´ heran. Und das ist leider das größte Manko an diesem Album: es fehlen die gewohnten Hits der Finnen. Es gab kein Album ohne einen großen Hit, der im Ohr blieb und das nicht nur monatelang, sondern ständig.
Fazit: Musikalisch sind COB wieder da! Das was allen gefehlt hat, wird auf diesem Album zelebriert wie nirgendwo anders. Laiho und seine Mannen stehen musikalisch wieder auf einem sehr hohen Berge. Leider hat das anscheinend die herausragenden Songwriterischen Qualitäten geschmälert, denn die Songs sind meistens nur Mittelmaß.
Diskographie:
Something Wild Full-length, 1997
Hatebreeder Full-length, 1999
Tokyo Warhearts Live album, 1999
Follow the Reaper Full-length, 2001
Hate Crew Deathroll Full-length, 2003
Trashed, Lost & Strungout DVD, 2004
Trashed, Lost & Strungout EP, 2004
Are You Dead Yet? Full-length, 2005
Chaos Ridden Years Live album, 2006
Chaos Ridden Years - Stockholm Knockout Live DVD, 2006
Blooddrunk Full-length, 2008
Tracklist:
Lineup:
1. Hellhounds On My Trail 03:58
2. Blooddrunk 04:05
3. LoBodomy 04:24
4. One Day You Will Cry 04:05
5. Smile Pretty For The Devil 03:54
6. Tie My Rope 04:14
7. Done With Everything, Die For Nothing 03:29
8. Banned From Heaven 05:05
9. Roadkill Morning 03:32
10. Ghostriders In The Sky
musikalischer Background des Verfassers Death Metal (vor allem Brutal), Black Metal, (Gore)Grind(core), Crust
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