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 Obskuria (Kein Land angegeben) "Discovery of Obskuria" CD

Obskuria - Discovery of Obskuria - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: World in Sound  (2 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 21.12.2007   (1418 verwandte Reviews)
Spieldauer: 79:35
Musikstil: Rock   (1257 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Psychedelic, Krautrock, Blues, Ambient, Punk, Space Rock
Homepage: http://www.obskuria.com
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Weitere Infos zu Obskuria:
REVIEWS:
Obskuria Discovery Of Obskuria
INTERVIEWS:
Obskuria - Eine Fast Ganz Normale - Heavy Psych - Welt!
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Wieder mal eine dieser Platten, die einige bei 10 Punkten und die anderen bei 0 Punkten ansiedeln werden! Damit will ich bloß darauf andeuten, dass es hierfür keinen Mittelweg gibt. Und trotz dessen muss ich dem auch sofort widersprechen und verrate jetzt schon, dass dieses Werk von mir stolze 8,5 Punkte bekommt. 10 wären zu viel des Guten, aber „Discovery of Obskuria“ stellt für mich trotzdem einen besonders coolen Trip dar; daher hierzu noch etwas ausführlicher.

Der Titel ist Programm. Diese zusammen gewürfelte Truppe aus den verschiedensten Genres (Bands) und Gebieten (USA, Peru und Deutschland) präsentiert Dir einen Trip, den Du nicht so schnell vergessen wirst. Sofern du dir auch wirklich die Zeit dafür nimmst und nicht einen Schreck aufgrund des ersten Coversongs bekommst. Das Original von Dayglow Abortions ist mir leider nicht geläufig. Dieser Song erinnert mehr an eine Punkära á la Misfits als an das was danach für mehr als 70 Minuten folgt. Also stempele ich „I am my own God“ zwar als roh, aber doch eher unpassend für dieses Werk ab. Womit wir schon mal die maximalen 10 Punkte ausgeschlossen hätten.

Was folgt ist der zweite von ganzen vier Coversongs. Doch bei „For whom the bell tolls“ sollten sich Obskuria wohl Sorgen machen, Lars würde doch bestimmt gern erneut jemanden verklagen?!:-) Derart langgezogen, doomig und total psychedelisch ist das Stück geworden, dass es keineswegs zu Metallica passen würde. Also, Cover ist genial gelungen; echt krass und irgendwie total cool. Mit „I see“ gibt es einen weiteren eigenen Song, der eher an The Doors erinnert. Es könnte glatt als Covertrack durchgehen, da so einige Gitarrenparts mit „The End“ in Verbindung gebracht werden. Kein Wunder, schließlich ist der Gitarrist Tom Brehm einer der ersten gewesen, der eine Doors-Coverband in den USA gegründet hatte. Doch damit nicht genug, schließlich gibt es auch noch weitere düster-psychedlic-stoner und punk-Songs, diese Beschreibung trifft auch auf die letzten Coversongs „Come together“ und „Die, die my Darling“ zu.
Leute, ihr müsst euch damit einfach mal auseinandersetzen. Es ist auch nutzlos hier alle Songs einzeln herauszupicken, auch wenn die Tatsachen für sich sprechen, dass jeder Song für sich steht und daher das Gesamte einen Soundtrackcharakter besitzt. Kein Wunder, bei der bunten und wohl „verrückten“ Truppe.

Diese Scheibe ist ergreifend, erlösend und zukunftsgerichtet! Nicht nur die verschiedensten Instrumenten und abwechslungsreichen Vocalparts beamen den Zuhörer in eine andere Welt, auch das Coverartwork und die Texte haben ihren gewissen –genretypischen- Touch. So muss man u.a. das Textblatt gegen das Licht halten, ansonsten hat man bloß alles in Spiegelschrift vor sich. Das „Endzeit“ (?)-Cover hat ebenfalls eine Art visionäre Auslegung der Musik und Texte inne. Selbst der Bezug zum Datum 21.12.2012 wird von den Machern als „Warnung“ mitgeteilt und darum gebeten an diesem Tag diese CD in den Player zu legen. Zitat: „This is your Ticket to a new World – You will be glad to have it, when Armageddon is coming. Keep it save if you want to join this unique trip through time and space”. Witzige Idee, passt zum Gesamzkonzept allemal.
Das gewisse „Outro“ beinhaltet einen Original-Auszug von 1967 des Schweizer Zukunfts(Soundtrack)visionärs Peter Thomas. Ebenfalls irgendwie abgedreht.

Ist dies nun die Zukunftsmusik? Sind diese Musiker die Visionäre der kommenden Endzeit? Ist dies nun krank oder doch einfach nur genial und alles bloß nur „normale“ Musiker, die sich ihrer Leidenschaft widmen und bloß durch Zufall bei einem Festival zueinander gefunden haben? Oder doch alles hervor bestimmt? Findet es am besten selbst heraus, es lohnt sich. Doch Vorsicht, nichts für schwache und sensible Nerven.

Fazit: Melodramatische, abgedrehte und irgendwie doch visionäre Musik. Oder doch bloß skurril? Psychedelic, Prog-Kraut-Rock, Space Rock, Ambiente, Blues Rock, Weltmusik, Hard Rock oder was auch immer, egal wie man sich diesen 80 Minuten -mit oder ohne gewisse legale/illegale Substanzen- nähert, es kommt das Gleiche heraus: Ein abgespactes, allemal friedliches sowie traumhaftes und ergreifendes Ereignis!
 
Tracklist: Lineup:
01. I Am My Own God
02. ForWhom The Bell Tolls
03. I See
04. Come Together
05. Breakfast Suite
06. Forbidden Look
07. Essence Of Its Own
08. Turn Your Face
09. Discovery Of Obskuria
10. Die Die Dy Darling
11. The World Is Gone
 

 
8.5 Punkte von Arturek (am 24.01.2008)
 
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