Cult of Luna (Schweden) "Salvation" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen
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Weitere Infos zu Cult Of Luna: |
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Als ich die ersten Töne dieser mir bis dato unbekannten Schweden hörte dachte ich sofort, dass es sich nur um die neue Neurosis* handeln kann. Doch als ich das Cover und den Namen gesehen habe konnte ich meinen Augen und Ohren nicht mehr trauen. Warum? Weil Cult of Luna genau das machen, was Neurosis seit Jahren darstellt. Also etwas sehr ungewöhnliches und somit undefinierbares. Und bis eben dachte ich, dass sich kein anderer an solche wirren, kranken und genialen Sounds trauen sollte geschweige denn dürfte. Aber ich muss (leider) zugeben, dass die Schweden es wirklich sehr professionell hinbekommen und dadurch nicht als eine Art Kopie der Amis angesehen werden sollten. Zumindest sollte dies versucht werden. Doch es fällt sehr schwer, denn sowohl instrumental als auch die Vocals sind mit den Vorreitern des „depressiven Metalcores“ direkt vergleichbar. Und genau das ist für meine Begriffe das Manko einer solchen Scheibe.
Im allgemeinen gehen die natürlich langen Stücke unter die Haut und sorgen für eine sehr depressive und somit suizidgefährdende Stimmung. Sie sind einfühlsam, düster, melancholisch und brachial zugleich, wobei der Doom Metal, der Stone Rock und der Metal-Core nicht zu kurz kommen.
Fazit: „Salvation“ klingt sehr nach einer reinen Coverband; natürlich vorausgesetzt man kennt die Scheiben von Neurosis. Was wollen nun Cult of Luna damit beweisen, den ihre Instrumente beherrschen sie sehr gut und die Kreativität kommt auch nicht zu kurz? Soll es eine Huldigung an die Neuroten sein oder meinen die Schweden es wirklich ernst bzw. wollen gar mit ihnen konkurrieren? Ich für meinen Teil denke, dass es nicht schadet diese düster-kranken Sounds mal von einer anderen Band zu hören, aber etwas mehr „schwedischer“ Seele könnte hier nicht schaden. Vielleicht ließe sich dann der direkte Vergleich ein wenig vergessen. Ansonsten kann ich dieses Werk jedem empfehlen, der auf Doom, Stone, Core und den depressiven Sound im „Rauschzustand“ steht.
* Sorry, aber ich hatte noch immer keine Zeit mir die „The eye of every storm“ ins Gehirn einzuprägen; liegt ja bloß seit 1 Monat auf dem CD-Regal.
6.5 Punkte von Arturek (am 29.09.2004)
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musikalischer Background des Verfassers ...sehr viel
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