Visions Of Atlantis (Österreich) "Trinity" CD
|
|
|
Weitere Infos zu Visions Of Atlantis: |
|
Für die Österreicher geht es mit Trinity in die dritte Runde. Turbulente Jahre liegen hinter der Band. Dem stellenweise brutalen Verriss des Debüts folgte mit dem Labelwechsel zu Napalm und dem Zweitling „Cast Away“ ein gewaltiger Schritt nach vorne, ehe sich dann einige personelle Änderungen anbahnten. Der Weggang der damaligen Sängerin Nicole Bogner inklusive der Gerüchte als Nachfolgerin von Tarja Turunen düfte vielen noch bekannt sein.
Zur Gegenwart: Die Neue am Mikrophon heißt Melissa Ferlaak, ist ausgebildete Sopranistin und war zuvor bei Aesma Daeva tätig. Qualitativ lässt ihre Lesitung absolut nichts zu wünschen übrig. Von Originalität beim Gesang kann man hingegen beim besten Willen nicht sprechen. Originalität ist überhaupt ein gutes Stichwort. Man mag sagen, dass Visions of Atlantis kompositorisch gewachsen sind, die elf Stücke allesamt reifer und durchdachter klingen. Die andere Sicht auf die Dinge ist: Ihnen ist die Leichtigkeit, von der ich bei „Cast Away“ noch geschwärmt habe, abhanden gekommen. Die insgesamt sehr düstere Atmosphäre, der bombastische Sound und der Wechselgesang von Melissa und Mario drücken das Sextett zu deutlich ins Fahrwasser von Nightwish. Dazu fehlen noch echte Kracher (wie „Lost“ vom Vorgänger) auf der Scheibe.
Insgesamt ist die Band damit deutlich hinter den Erwartungen zurück geblieben.
| Tracklist: |
|
Lineup: |
01. At The Back Of Beyond
02. The Secret
03. Passing Dead End
04. The Poem
05. Nothing Left
06. My Dark Side Home
07. Wing-Shaped Heart
08. Return To You
09. Through My Eyes
10. Flow This Desert
11. Seven Seas
|
|
|
6.0 Punkte von LEX (am 04.06.2007)
|
|
Deine Meinung ist gefragt: |
 |
|
Druckversion des Artikels: |
 |
|
Artikel an Kumpel versenden: |
 |
|
|
musikalischer Background des Verfassers True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
|
|
|
|
X Aktuelle Top6
1. Soulhealer "Chasing The Dream"
2. Bad Religion "True North"
3. Paradox "Tales Of The Weird"
4. Galderia "The Universality"
5. Forcentury "Revelant"
6. Martiria "Roma S.P.Q.R."
|
X Alltime-Klassix Top6
1. Kruiz "I"
2. Aria "Playing With Fire"
3. Nomans Land "The Last Son Of The Fjord"
4. Helloween "Walls Of Jericho"
5. Paradox "Heresy"
6. Gates Of Ishtar "At Dusk And Forever"
|
|
|
|
|
|
|
[ Seit dem 04.06.07 wurde der Artikel 4442 mal gelesen ]
|