Omnium Gatherum (Finnland) "Stuck Here On Snakes Way" CD
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Sollte ich hier etwa was verpasst haben? Die Finnen von OMNIUM GATHERUM hauen dieser Tage nach „Spirits And August Light“ (2003) und „Years In Waste“ (2004) bereits das dritte Full Length raus und stellen eindrucksvoll ihre Daseinsberechtigung unter Beweis. Dabei dachte ich immer, die Truppe wäre eine dieser ewig gleich klingenden Melo-Death-Kapellen. Falsch gedacht. OMNIUM GATHERUM klingen nicht nur vollkommen eigenständig, sie agieren streckenweise auch geradezu progressiv. So besitzt fast jeder Song durch die unterschiedlichsten Arrangements einen hohen Wiedererkennungswert. Markant sind auch die Vocals von Neuzugang Jukka Pelkonen, die ich mal grob irgendwo zwischen Martin Walkyier (ex-SKYCLAD, SABBAT), Johan Hegg (AMON AMARTH) und Taneli Jarva (ex-SENTENCED, THE BLACK LEAGUE) einordnen würde. In diesem Zusammenhang darf man sich als klangliche Grundlage von „Stuck Here On Snakes Way“ auch gerne SENTENCED zu „North From Here“-Zeiten vorstellen. Eine düstere Melange aus Thrash-/Death- und Black-Metal sozusagen. Addiert man dann noch - manchmal etwas zu dick aufgetragene, im Großen und Ganzen aber intelligent und stimmungsvoll eingesetzte - Synthie-/Keyboardparts hinzu, kommt man dem kauzigen Sound der Truppe schon recht nahe. Es hat wirklich einen gewissen Reiz, wenn etwa bei „Bastard-O“ ambientartige Synthieschwaden von fiesem Gebelle und thrashigen Knüppelparts abgelöst werden. Oder wenn bei „A-part of God“ ein trockenes PRONG-Riff auf die rauen und abgehackten Vocals trifft. Das Coole ist, dass die Jungs neben den proggigen, abgefahrenen Songs auch die Melodien nicht zu kurz kommen lassen. Das melancholisch durchtränkte „The third flame“, die schleppende Hommage an ANATHEMA und Co. („Just Signs“), das mit wunderhübschen Melodien einlullende „Drudgery“ und das mit einem 80er-Jahre-Tradi-Metal-Riff beginnende „Spiritual“ sind allesamt Klasse-Songs, die Freunde von Bands wie EDGE OF SANITY, AT THE GATES, AMORPHIS oder auch AMON AMARTH gleichermaßen begeistern sollte. Tolle Platte mit ausgesprochen geschmackssicherem Coverartwork. Verhaften.
| Tracklist: |
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Lineup: |
01. The Snake And The Way
02. Into Sea
03. Dysnomia
04. A-Part Of God
05. Undertaker
06. Bastard-O
07. The Third Flame
08. Just Signs
09. Truth
10. Drudgery
11. In Sane World
12. Spiritual
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7.0 Punkte von Schneider (am 11.04.2007)
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musikalischer Background des Verfassers 80`s Metal, Old School Thrash, Brutal & Technical Death, Metalcore, Hardcore, Mathcore, Hardrock, Melodic Rock/AOR, Prog-Metal
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