Chimaera (Deutschland) "Rebirth - Death Won't Stay Us" CD
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Soll man die Düsseldorfer Chimaera nun beglückwünschen oder doch eher bemitleiden? Beglückwünschen sicherlich, weil sie es mit ihrem in Eigenregie aufgenommenen „Myth And Legends“-Album geschafft haben einen Vertrag an Land zu ziehen und dabei bei Pure Steel Records bei einem jungen, in der Underground-Szene aber auch schon recht bekannten, ehrlichen Label unterzukommen.
Bemitleiden, weil sich die Düsseldorfer nach dieser überragenden Veröffentlichung die Messlatte selbst sehr hoch gelegt haben. „Rebirth - Death Won't Stay Us“ sollte also mindestens die Bestätigung der hervorragenden Leistung aus 2005 werden. Und daran kommen Chimaera (leider) nicht heran. Schon am Anfang fällt die dumpfe Produktion auf. Den Gitarren ist damit Einiges an Saft und Kraft genommen worden. Gut, die früher noch deutlich zu hörenden Verweise an Helloweens Walls-Album sind damit verschwunden. Aber zu welchem Preis? Da gleichzeitig auch das Keyboard eine sehr dominante Position einnimmt, klingen Chimaera stellenweise richtig seicht. Und das steht der Band überhaupt nicht gut. Was nun die elf Stücke selbst betrifft: Auch hier hinterlässt das Sextett einen eher zwiespältigen Eindruck. „Oder Of The Fallen Sun“, „Dragon's Witch“ (trotz des erschreckend unoriginellen Refrains), „Chimaera's Rebirth“, das langsame, dramatische "The Funeral" sind tolle Stücke und qualitativ das, was man von der Band erwarten kann. Der Rest fällt schon deutlich ab. Ein gutes Eingangsriff (wie bei „Wanderlust“), ein etwas modernerer Start in einen Song („Ride Fast“) alleine reichen nicht aus, um aus den Songs mehr zu machen. Hier wirkt vieles in Ansätzen sehr gut. Einzig an der Konsequenz daraus auch etwas Großes zu machen fehlt es diesmal. So ist das Album insgesamt guter Durchschnitt. Schade! Ich hatte mehr erwartet!
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Order Of The Fallen Sun
2. Dragon’s Witch
3. Chimaera’s Rebirth
4. Rage On (My Heart)
5. Take Their Land
6. Knights Of The Storm
7. Ride Fast
8. Wanderlust
9. Bearheart
10. The Funerlal - When A King Kneels Down
11. Live After Death
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5.5 Punkte von LEX (am 20.03.2007)
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musikalischer Background des Verfassers True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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