Naglfar (Schweden) "Harvest" CD
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Und da sind sie auch schon wieder: NAGLFAR mit ihrer neuen CD "Harvest"! Zwei Jahre sollen doch tatsächlich seid der "Pariah" ins Land gegangen sein?! Und irgendwie erinnern sie da an eine Mischung aus Old Man´s Child, Dimmu Borgir und God Dethroned.
Mich begeisterten NAGLFAR seid der "Diabolical" leider nicht mehr so, aber das tut nun mal nichts zur Sache. Fakt ist, "Harvest" ist ein gelungenes Album mit vielen Qualitäten und ein Können konnte man der Band wahrlich noch nie absprechen. Nach wie vor sind sie fies, dreckig und schnell. Wahrlich trügerisch branden einem ungezügelter Hass im Gesang und wuchtige Schnelligkeit in Saitenspiel und Doublebass entgegen und man kann kaum standhalten gegen diese unglaubliche Energie.
Vermehrt auftretende Midtempo - Passagen tragen nur dazu bei die Tücke, die jene Stimmungen der Lieder einem vorgaukeln, zu intensivieren.
Dazu der bissig-gehässig Gesang Kristoffer Olivius´ und die Sache ist schon fast geritzt.
NAGLFAR brettern einfach und auch wenn sie den auf der "Pariah" eingeschlagenen Weg weiter verfolgen, so bauen sie doch gleichzeitig geschickt auf den "guten alten Tagen" auf, wandeln ab, erfinden neu, kombinieren und fügen hinzu.
Da können schon mal schräge Töne die penetrant ins Ohr gehen, aber im Hirn hängen bleiben vorkommen oder eben auch ein stilvoller Streicheranfang (""Feeding Moloch") oder
-ausklang ("Odium Generis Humani").
Und bei all der Wucht sind sie irgendwo noch melodischer geworden und verbinden dieses Stilelement in nahezu allen Liedern mit dieser NAGLFAR eigenen Härte.
Absolute Hammer des Albums sind für mich "The Darkest Road", "Plutonium Reveries" und "Harvest".
"The Darkest Road" (5.) könnte da glatt aus alten "Vittra"-Tagen stammen! Und der Titeltrack "Harvest" (9.) ragt dann aus diesem Düstersumpf schwarzer Emotionen wahrlich heraus und besticht durch einen schleppenden Rhythmus, ungewohnt melodisches Gitarrenspiel, seine Länge (7:10) und einen seichten akustischen Ausklang. Fast schon melancholisch.
Qualitativ ist die CD natürlich auch wieder eine Veröffentlichung auf höchstem Niveau und so sind Sound und die perfekte Abmischung ein wahrer Ohrenschmaus!
Ein selbst Musizierender kann dem ganzen Album sicher noch so einiges mehr abgewinnen was das spielerische Können etc., betrifft.
Above all: Beachtenswerte CD mit der sich NAGLFAR im Jahre 2007 präsentieren. Und auch wenn ich es zuerst anzweifelte, so dürften tatsächlich sowohl straighte "Vittra"- Verfechter, also auch NAGLFAR Neuentdecker voll und ganz zufrieden, begeistert oder freudig überrascht sein.
| Tracklist: |
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Lineup: |
01. Into The Black
02. Breathe Through Me
03. The Mirrors Of My Soul
04. Odium Generis Humani
05. The Darkest Road
06. Way Of The Rope
07. Plutonium Reveries
08. Feeding Moloch
09. Harvest
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8.5 Punkte von Steffi (am 10.03.2007)
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musikalischer Background des Verfassers (Fast) alles aus dem breit gefächerten Bereich des Pagan/Viking Metal. Gerne deftigen Schwarzmetall; nen bissl Death und Doom. Hauptsache ist es knallt und überzeugt mich!
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