Ein Jahr und 5 Monate ist es her, dass ich das geile Debutalbum von ALLHELLUJA reviewn durfte. Und da Jacob Bredhal (Hatesphere) nicht gerade bekannt dafür ist auf der faulen Haut zu liegen, gibt es auch schon Nachschlag von ALLEHLLUJA.
Und die eingeschlagene StonerRock Richtung wird strickt beibehalten und sogar noch verfeinert. Somit ist der Nachfolger von ’Inferno museum’ noch einen Tick geiler und hört auf den Namen ’Pain is the game’.
ALLHELLUJA haben vom Chaosfaktor etwas weggenommen und beim StonerGroove noch ein bisschen nachgelegt. Somit rockt das Teil wie Sau und sollte jedem StonerRock-Fan Tränen in die Augen treiben.
Nach einem kurzen Intro gibt es gleich die volle Breitseite mit dem Opener ‚’Are you ready? (ready for your massacre)’. Wie eine Kampfansage dröhnt es aus den Speakern, um jeden da draußen auf das vorzubereiten, was in den nächsten 39 Minuten folgen wird.
Und es geht wahrlich Schlag auf Schlag. Mit ‚’Superhero motherfucker superman’ gibt man richtig Gas (für StonerRock-Verhältnisse natürlich ;-) ), richtig derb kommt auch ’Hey J’ rüber, das richtig vor Aggressivität strotz. So groove-rotzt man sich auch durch die darauf folgenden Tracks. Bei ’Big money, sweet money’ kann man richtig schön abbangen, da es sehr schnell mit supereingängigem Refrain daherkommt.
Track 8 ’The devil, me, myself and i’ stellt für mich das absolute Highlight dieses Albums dar. Mit einem total irren Monstergroove ausgestatet, walzt sich dieser Track durch die staubige Steppe und hinterlässt nur noch kleinen Kies. Fette Gitarren, freakige Drums und tiefst wummernder Bass, dazu noch ein prägnanter Refrain und der Hit ist perfekt.
Und wenn jemand wie Jacob Bredahl leicht schizophrän ’Hey Baby, hey Baby’ ins Mikro röhrt, wie bei ’The king of pain’, dann kann man einfach nicht anders als der Mainstreamszene den dicken, fetten Mittelfinger zu zeigen. Rock’n’Roll as fuck! So soll’s sein!
Beschimpft mich jetzt als Lästermaul, aber besser hätten es Kyuss zu ihrer ’Sky valley’-Zeit auch nicht hinbekommen!
ALLHELLUJA haben massiv viel Rock’n’Roll im Arsch und verpacken ihn gekonnt in furztrockenen StonerRock, der feinsten Sorte. Die hanfdurchtränkte slow-mo-Schrägheit von KYUSS bekommen sie zwar nicht hin, dafür haben sie einfach zu viel Pfeffer im Arsch, aber die Marschrichtung zeigt massiv in Richtung HERMANO/UNIDA.
Alben wie ’Pain is the game’ von ALLHELLUJA machen es um Einiges leichter das Ableben von den genialen Kyuss zu verkraften. Für jeden StonerRock und Rock’n’Roller aus Passion, wärmstens zu empfehlen! CD rein, Fenster runter, Fuß aufs Gaspedal und mit ’ner Kippe im Mundwinkel gen Sonnenuntergang brettern! Man sieht sich in der Wüste, Leute!
Anspieltipps: Superhero motherfucker superman, The devil-me-myself and i, Demons town...
Ach, was: ALLES!
Tracklist:
Lineup:
1. Are you ready? (ready for your massacre)
2. Superhero motherfucker superman
3. Hey J
4. I'm not the one
5. Demons town
6. Soul man
7. Big money, sweet money
8. The devil, me, myself and i
9. Hell on earth
10. The king of pain
11. Amen
8.0 Punkte von Meaningless (am 10.10.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Death Metal (bevorzugt SwedenDeath), Thrash Metal, Stoner Rock, Power Metal, Hardcore, Doom Metal
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