Winters Bane (USA) "Redivius" CD
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Einen wuchtigen US Power Metal Hammer der Oberklasse werfen uns da Winters Bane über den großen Teich. Jeder, der sich die Mühe macht, in das Album „Redivius“ reinzuhören, wird schnell merken, dass diese Truppe viel mehr ist als einfach nur die Ex-Band von Tim Owens. Okay, Riffmaster Lou St. Paul ist das einzige überlebende Gründungsmitglied. Mit Drummer Marc Cross (Firewind, Ex-Metalium), Basser Jeff Welch und dem deutschen Ex-Powergod Goldkehlchen Alexander Koch hat er eine starke Mannschaft zusammengestellt, deren Visitenkarte im Jahre 2006 saustark ausfällt. Bringen wir es gleich auf den Punkt: „Redivius“ lässt das in meinen Augen überbewertete Solodebüt des Rippers klar hinter sich und schlägt dazu, wenn auch knapp, den aktuellen Output der Genre Helden Metal Church. Das dritte Werk von Winters Bane glänzt mit einer Mischung aus Old School US Metal und aktuellen Stilmitteln, wobei der Schwerpunkt eindeutig auf erstgenannter Komponente liegt. Die Songs von Winters Bane sind stimmiger und glaubwürdiger als die von Beyond Fear. Und den Granaten von „A light in the dark“ begegnen sie selbstbewusst mit der notwendigen Mystik, die dem alten US Metal seinen einzigartigen Sound gibt und die Metal Church heutzutage ein wenig abgeht. Besonders beeindruckend finde ich den Gesang von Alexander Koch, der zwischen Axl Rose („Spark to flame“) und Warrel Dayne („Catching the sun“) alle Möglichkeiten ausreizt. Das stilistische Spektrum der Band reicht vom True Metal lastigen Opener „Seal the light“ über die eindeutig von Nevermore beeinflussten „The world“ und „Dead faith“ bis hin zur Metal Curch meets Warlord Hymne „Waves of fury“ (mein Anspieltipp“). Selbst die schwächeren Songs wie der Stampfer „Remember to forget“ und das belanglose „Burning bridges“ dürften lediglich von mir als solche empfunden werden und finden sicher ihre Anhänger. Leichte Abstriche könnte man beim Sound machen, dessen vielleicht etwas saftloser Punch dennoch für eine kultige Atmosphäre sorgt. Wem die neue Metal Church nicht magisch genug ist und wer sich zudem schon immer eine eingängigere und vielleicht etwas softere Version von Nevermore / Sancturay gewünscht hat, der wird hier bestens bedient.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Seal the Light
2. Spark To Flame
3. The World
4. Dead Faith
5. Catching The Sun
6. Remember To Forget
7. Burning Bridges
8. Waves Of Fury
9. Despise The Lie
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8.5 Punkte von Christian (am 19.06.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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