Venturia (Frankreich) "The New Kingdom" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
Unterdurchschnittlich
Kaufwertung für Euch:
nur für Maniacs und Puristen
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Weitere Infos zu Venturia: |
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Venturia sind mit einem Mix aus Metal, Pop-Melodien, anspruchsvollem Prog-Elementen und hoher Virtuosität die neue Prog-Metal Sensation aus Frankreich. In ihrem Heimatland gelten sie sogar schon als “the future of metal”. Lion Music geizt wahrlich nicht an Superlativen. Doch ist an diesen Aussagen aus etwas Wahres?
Mit der Stilbeschreibung liegt der Promo-Text nicht schlecht. Die Instrumente bieten ein solides Fundament mit vernünftigem Härtegrad und die progressive Komponente ist mit instrumentalen Attacken und irren Soli in sehr komplexen Strukturen von Anfang bis Ende konsequent durchgezogen. Wenn man unter schwer nachvollziehbarer Skalenraserei Virtuosität versteht, dann trifft auch dies zu. Für mich jedenfalls fehlt hier schlicht und einfach die emotionale Komponente. Dafür sorgt aber das Gesangsduo Marc Ferreira und Lydie Robin, die mit ihren poppigen Gesangslinien den Stücken die sehr eingängigen Melodien einhauchen. Hauchen ist überhaupt ein gutes Stichwort, denn genau das macht die Dame und kann somit eigentlich nur bei den ruhigen Passagen oder wie der Ballade „Walk On To The Daylight“ wirklich überzeugen kann. Marc könnte ich mir gut als Sänger in einer Boygroup vorstellen. Er kann singen, aber nie echte Akzente setzten.
Ein insgesamt ganz nettes und abwechslungsreiches Album. Die Zukunft des Metal sind Venturia sicherlich nicht, denn dazu reichen die fähigen Instrumentalisten alleine nicht aus. Es fehlt einfach noch an eigener Identität (das Instrumental „Candle Of Hope Through A Night Of Fears" klebt ja so pentrant an Dream Theater), der richtigen Balance zwischen Komplexität und Eingängigkeit sowie wirklich großen Melodien.
Tracklist:
New Kingdom
The Unholy One
Words Of Silence
Take Me Down
Fallen World (Is There A Reason?)
Walk On To The Daylight
Candle Of Hope Through A Night Of Fears
Dear Dead Bride
Line-Up:
Marc Ferreira – Vocals
Lydie Robin – Vocals
Charly Sahona – Guitars
Kevin Codfert – Keyboards
Thomas James – Bass
Diego Rapachietti – Drums
4.0 Punkte von LEX (am 25.05.2006)
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musikalischer Background des Verfassers True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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