Ricky Warwick (Großbritannien) "Love many trust few" CD
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Der Ex-Almighty Sänger, Hauptsongwriter und Gitarrist Ricky Warwick legt mit „Love Many Trust Few“ sein zweites Album im Singer / Songwriter Stil vor. Wer sein erstes Album „Tattoos & Alibis“ von 2002 kennt, weiß, was ihn hier erwartet. Songs teilweise von den Rolling Stones beeinflusst, wie „I don’t know what to do“ mit seinem klassischen Riffing deutlich macht. Ansonsten findet man Songs in der Schnittmenge von Tom Petty über Johnny Cash (R.I.P.) bis hin zu Bruce Springsteen. Wer nur seine alte Band „The Almighty“ kennt, wird sich wundern, was aus Ricky Warwick geworden ist. Vom schreienden Fronter ein Metalband zum stillen Erzähler. Nicht jeder kann und wird diesen Wandel nachvollziehen können oder wollen, aber das sind halt die Songs, die er machen möchte und man sollte ihm dieses d zugestehen, denn er macht seine ausgesprochen gut. Auch wenn einem nach einiger Zeit der Gesang doch ein wenig auf die Nüsse geht, so stehen doch die Songs in klassischer Manier vorgetragen, zum Besten was er bis dato veröffentlicht hat. Lediglich 16 Songs in diesem Stil sind eindeutig, selbst für Hörer die open minded sind, zu viel. Der Spannungsbogen geht gegen Ende verloren, zumal sich mit dem Iron Maiden „Running free“ auch eine der schlechtesten Interpretationen dieses Klassikers auf dem Album befindet. Dieser Song muss rocken und darf nicht in einer so laschen Version daher kommen.
Fazit: Weniger wäre mehr gewesen, so bleibt doch ein schaler Beigeschmack.
Tracks:
1. Johnny or Elvis?
2. I don’t know what to do
3. Learning to fall
4. New neighbours old fences
5. Anybody wanna taste some time?
6. Come back home to me
7. Guilty
8. Lonely moon
9. Cold September
10. Ain’t comin’ round
11. Even now
12. Rich kids
13. Long way back to nowhere
14. Sometimes even losers
15. Going under over you
16. Running free
5.5 Punkte von Christoph (am 24.05.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Melodicrock allgemein, AOR, True Metal, Prog-Metal
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