Neglected Fields (Lettland) "Splenetic" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen
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Weitere Infos zu Neglected Fields: |
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Heavy, Heavy ... ist der Cocktail, den uns die Letten NEGLECTED FIELDS hier anhand ihres neuen Albums zumuten – schwerverdaulich – zumindest bei den ersten beiden Komplettrunden des Silberlings – und schwer einzuordnen ... aber versuchen wir es einfach mal: Die Balten spielen komplexenmodernen Metal mit Einflüssen aus Death, Black, Thrash, Industrial und anderem.
Eine sehr engagierte Stimme, welche sowohl Death als auch Black Metal zu interpretieren in der Lage ist und über weite Strecken eine Art heißer-gurgelnde Mischung aus beiden Stilrichtungen zum Besten gibt, thront über einer intensiven Rhythm Session, welche mal rasend schnell, mal in etwas gediegenerem Tempo die neun Tracks auf „Splenetic“ abpflügt.
Allerlei instrumentelle Ausflüge (Orgeln, verschiedene Synthies, abgedrehte Gitarrensoli) und die mal melodischen, mal schneidend-fräsenden Leadgitarren bestimmen weiterhin die Szenerie.
Wie schon angedeutet, benötigt der geneigte Hörer mindestens drei Durchläufe, bis das überaus komplexe Material sich zu erschließen beginnt, was aber zu keinem Zeitpunkt in Gänze gelingen mag.
Und hier setzt denn auch mein Hauptkritikpunkte dieses Albums an, an welchem (sound)technisch so gut wie nichts auszusetzen ist:
Die Kompositionen und Songstrukturen wirken oftmals zu überladen – es verbleibt stets ein Bodensatz strukturelles Restchaos – und somit ist selbst der geduldigste Hörer irgendwann überfordert und wird weiterzappen oder etwas anderes einlegen.
Dies ist schade, denn die Songs auf „Splenetic“ weisen allenthalben mehr als nur gute Ansätze auf; im Verlauf der einzelnen Stücke verläßt man aber des öfteren die klare Linie und verliert sich irgendwo im Metal-Nirwana.
Vielleicht ist das ja auch genauso beabsichtigt und eine besonders abgedrehte Form des „Prtogressive Death metal“ oder so – auch in Ordnung; bei mir jedenfalls kommt das teilweise einsetzende Gefrickele nicht ganz so gut an ...
Hier ist auf jeden Fall Reinhören angesagt – 6,5 Punkte
Hierzulande ist das Album beim „Twilight Vertrieb“ erhältlich.
1996: Sansara (Demo)
1998: Synthinity (Eldethorn/Neat Metal Records)
2000: Mephisto Lettonica (Scarlet Records)
6.5 Punkte von WARMASTER (am 22.05.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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