Cropment (Schweiz) "Spiral Of Violence" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen
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Weitere Infos zu Cropment: |
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Schönes akustisches fast etwas langatmiges Intro (‘Stream Of Justice’) und dann poltert eine weitere Death Metal-CD los, welche auf dem doch sehr überschwemmten Markt auch oder gerade im Death Metal-Genre wahrscheinlich untergehen wird.
Das Teil der Schweizer Newcomer – die Schweizer sind seit 1999 aktiv - ist nicht schlecht, aber eben alles irgendwie schon mal dagewesen.
Im Einzelnen: Die Stücke sind eine Mischung aus brutalem Death Metal und Grindcore, was sich vor allem im Gesang – René röchelt, was das Zeug hält – niederschlägt, und beim ersten Durchhören relativ schwerverdaulich.
Instrumental und soundmäßig gibt es nichts auszusetzen; hier ist alles im grünen Bereich.
Mein größter Kritikpunkt liegt in der mangelnden Abwechslung auf der CD. In Grunde klingt jedes der zehn Stücke (ohne Intro) irgendwie gleich und das wird dann bei an sich lobenswerten mehr als 46 Minuten Spielzeit schnell eintönig. Vielleicht habe ich auch nur nicht den richtigen Draht zu diesen eingeweidezerfetzenden blutsprühenden rausgehusteten Grindcore-Geschichten, vor allem wenn dann immer der Turbo eingelegt wird und Hyperblast-Hasenfick-Parts kommen – ich weiß auch nicht. In den ultraschweren brutalen langsamen Parts kommt die Mucke nämlich ausnehmend gut (z.B. im Mittelteil des Titeltracks).
Live mit entsprechender Bühnenshow und einer aufgeheizten Meute mag das Ganze durchaus funktionieren, aber auf dem nächsten Album wünsche ich mir ein klein wenig mehr Ideen.
Als Anspieltip eignet sich die ganze CD außer dem Intro, welches doch sehr aus dem Rahmen fällt. Dennoch seien hier genannt: Das ultrabrutale Metzel-Lehrstück ‚Cold As Blood’ und das live aufgenommene ‚Fear Of Death’, welches vorgenannte Hypothese stützt.
Fazit: Genreliebhaber mögen mit „Spiral Of Violence“ ganz gut bedient sein, aber ich höre mir lieber die Neuauflagen der alten MORTICIAN-Alben an; da ist durch die adrett eingestreuten Splätter-Fim-Sequenzen wenigstens ein wenig Kurzweil geboten. 6 ½ Punkte.
Tracklist:
1. Stream Of Justice (2:11)
2. Bloody Innocence (4:00)
3. Day By Day (3:17)
4. Ethic Genetic (4:17)
5. Cold As Blood (5:23)
6. Atheistic Thoughts (4:59)
7. Spiral Of Violence (4:43)
8. Hypnotic Mass Suggestion (4:26)
9. The Age Of Terrorism (4:02)
10. Nuclear Holocaust (5:23)
11. Fear Of Death (Live) (3:58)
Line-Up:
Claudio Furrer – Drums
Stephan Fehr – Guitar
Adrian Vogel – Guitar
Patrik Wawrzyniak – Bass
René Barthoulot – Vocals
Diskographie:
2002: Braindrain Timeslavery (Mini-CD)
2003: Cockclocked Humanity (7“-Split-EP mit VAGINAL INCEST; erschienen auf ‚Blutwurscht Productions’)
2004: Spiral Of Violence (CD, FASTBEAST Entertainment)
6.5 Punkte von WARMASTER (am 05.07.2004)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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