Kalmah (Finnland) "The Black Waltz" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!
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“The Black Waltz” ist nun auch schon wieder das vierte Album der eigenwilligen finnischen Todesbleiartisten mit dem seltsamen Namen.
„Naja, es sind halt Finnen“ – sagt man achselzuckend und wendet sich der Musik des Quintetts aus dem Land der tausend Seen zu ...
... welche es einmal mehr in sich hat. Selten verstand es eine Band drückenden brutalen Death Metal und faszinierende Melodien auf so überzeugende Weise zusammenzuschmieden und in modernem frischem Soundgewand gekonnt zu präsentieren.
Konnte man 2000 mit dem ersten Album „Swamplord“ nicht nur in Fachkreisen mehr als nur ein deutliches Ausrufzeichen setzen, führte man den einmal eingeschlagenen Weg unbeirrbar fort und kann 2006 mit „The Black Waltz“ das bislang ambitionierteste und ausgereifteste Werk präsentieren.
Die drei Jahre Wartezeit haben sich wahrhaftig gelohnt, denn es werden dem geneigten Konsumenten auf einer guten Dreiviertelstunde ein ganzes Bündel ausgefeilter meist pfeilschneller Death-Metal-Songs auf allerhöchstem Niveau und mit lange anhaltendem Unterhaltungswert geboten.
Dafür Sorge tragen in allererster Linie die schon erwähnten bis aufs letzte Tüpfelchen ausgeloteten Song-Arrangements, das perfekte Zusammenspiel der Truppe und Abwechslung ohne Ende. Hier jagt ohne Übertreibung ein gänsehauterzeugender melodischer Part den anderen und es werden Riffs en masse aus dem berühmten Ärmel geschüttelt, daß es eine Art hat.
Stets dezent im Hintergrund agierende Keyboards schaffen zusätzliche epische Momente.
Anspieltip ist – wie so oft – das gesamte hochklassige Album, aber für die Eiligen unter euch ein paar Empfehlungen obendrauf, bitte sehr:
Da wäre zuallererst das superbe ‚Time Takes Us All’, ein Song, der alle Register zieht vom Tempus- und Melodiewechsel hin zu überraschend einsetzenden Riffgewittern und Stakkato-Drums. Das Stück hat stellenweise sogar hymnischen Charakter.
Das nachfolgende ‚To The Gallows’ geht in dieselbe Kerbe: Ein melodischer Kracher mit einem Superriff !
Das siebte Stück – ‚With Terminal Intensity’ – brilliert eingangs mit einer an SKYCLAD und FINNTROLL gemahnenden kleinen Folk-Melodie, bevor man in vergleichsweise brutalen Death Metal zurückfällt – vielleicht das beste Stück auf dem Album.
‚Man Of The King’ schließlich weiß durch hervorragend in Szene gesetzte Duelle zwischen Lead-, Rhythmusgitarren und einem ganz ausgezeichneten Drumming zu gefallen – ganz großer Metal !
Fazit: Ein perfektes, ausgewogenes modernes Melodic-Death-Metal-Album auf allerhöchstem Niveau mit langeanhaltendem Unterhaltungswert – und ganz sicher nicht nur für Todesblei-Maniacs geeignet ... 9 fette Punkte für dieses kleine Meisterwerk !
Tracklist:
01. Defeat
02. Bitter Metallic Side
03. Time Takes Us All
04. To The Gallows
05. Svieri Doroga
06. The Black Waltz
07. With Terminal Intensity
08. Man Of The King
09. The Groan Of Wind
10. Mindrust
11. One From The Stands
Line-Up:
Pekka Kokko – vocals, guitars
Antti Kokko – guitars
Timo Lentinen – bass
Janne Kusmin – drums
Pasi Hiltula – keyboards
Diskoraphie (alles auf Spikefarm Records erschienen):
2000: Swamplord
2001: They Will Return
2003: Swampsong
2006: The Black Waltz
9.0 Punkte von WARMASTER (am 03.04.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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