Koroded (Deutschland) "To Have and to Unhold" CD
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Schon wieder so eine Platte, die weder Fisch noch Fleisch ist. Nicht schlecht, aber auch nicht toll. Nicht Metalcore, nicht Nu Metal/Nu Thrash. Koroded aus Deutschland vermischen ihre Einflüsse, wovon die offensichtlichsten bzw offenhörbarsten mit Sicherheit FEAR FACTORY, MACHINE HEAD und KILLSWITCH ENGAGE sind, zu einem netten, modernen Metal-Cocktail inklusive Hardcore-Beatdowns . „To have and to Unhold“ tut keinem weh, stellt aber auch alles andere als die musikalische Revolution dar. Das Problem liegt hier eben ganz klar darin, dass man die Charakteristika der amerikanischen Vorbilder zu deutlich im Sound der Band wieder findet. Ob das nun die an Robb Flynn erinnernden Vocals von Jan Röder sind, die Stakkato-Riffs/ Double-Bass-Parts à la FEAR FACTORY oder die melodischen Refrains und Hardcore-Elemente von KILLSWITCH ENGAGE. Ich meine selbst das Artwork ist überdeutlich von KSE inspiriert. Es fehlt einfach die eigene Identität. Nichtsdestotrotz wissen Songs wie vor allem der tolle Opener „Zero minus Zero“, „Unhold“, „Embers“ oder „Epigone“ streckenweise zu gefallen. Geht auf die MySpace-Seite. Die zweite Hälfte der Platte fällt jedoch merklich ab. Absoluter Tiefpunkt der Balladenversuch „In love with memories“, der voll in die Hose geht. Generell muss man sagen, dass die melodischen Refrains gut gemacht sind und nicht peinlich oder aufgesetzt wirken. Nur irgendwie hat es meiner Ansicht nach auch der Produzent Jacob Bredahl (Sänger von HATESPHERE) nicht geschafft, die Songs wirksam in Szene zu setzen. Bis auf wenige Ausnahmen zünden die Songs eben auch nach fünfmaligem Hören noch nicht.
5.0 Punkte von Schneider (am 16.03.2006)
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musikalischer Background des Verfassers 80`s Metal, Old School Thrash, Brutal & Technical Death, Metalcore, Hardcore, Mathcore, Hardrock, Melodic Rock/AOR, Prog-Metal
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