Chastisement (Schweden) "Alleviation Of Pain" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!
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Weitere Infos zu Chastisement: |
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Mit einem massiven brutalen und rein instrumentalen Oberbrett beginnt etwas ungewöhnlich – wo bleibt nur der Gesang ? – das aktuelle Langeisen (ich weiß nicht, ob die CD ihr Debüt ist – außer einem gelben Beipackzettel habe ich keinerlei Informationen über die Band) der schwedischen Brachial-Elchtöter von CHASTISEMENT, welche genauer aus Ostersund stammen.
Keine Angst, ab dem zweiten Track wird zurückgegrunzt !!!
Diese Scheibe reißt einen vom ersten Moment an mit – einfach still sitzenbleiben ist nicht drin. CHASTISEMENT spielen einen interessanten und überaus eingängigen Mix aus alter typisch 90er-Jahre Schwedentodesmucke à la ENTOMBED meets DISMEMBER meets DARK TRANQUILLITY und durchaus modernen leicht thrashig angehauchten Klängen.
Der Ohrwurm ‚Soul Evasion’ (Stück 3) mag das eben Gesagte untermauern.
Dabei klingt alles stets harmonisch – Abwechslung und Ideenreichtum fehlen ebenso wenig wie ein dem Genre angemessener sehr fetter Sound. Die Gitarren liefern sich hinreißende Duelle mit der stets präsenten und präzise wie ein Uhrwerk funktionierenden Drum-Section (besonders gut nachvollziehbar beim letzten Stück, ‚A New Dawn’).
Nachdem auch noch der Sänger (Johan Klitkou), welcher auch für fast alle Songtexte verantwortlich zeichnet, immer genau den Ton trifft und insgesamt eine mitreißende und überzeugende Mischung aus rauhem Thrash-Geschrei und todesmäßigem Gegrunze anbietet, mausert sich diese CD, welche es auf deathmetaltypische 35 Minuten bringt, schnell zu einem schmucken Kleinod.
Nach dem ruhigen ‚The Journey’, einem weiteren Instrumental, brät mit voller Wucht ‚Tsavo – The Land Of Slaughter’ los: tonnenschwere Riffs und ein diesmal sehr tief angesetzter ultrabrutaler Grunzgesang lassen die Mähnen fliegen.
‚Time Zone Zero’: Killerriff und bis dato bestes Stück. Mehr Killerriffs ? – einfach ‚Disowned’, das melodische ‚World Beyond’ (Super-Leadgitarre !) oder das superbe ‚Redeemer’ reinziehen !!! ... wo nehmen die Jungs bloß diese Leichtigkeit her ? – augenscheinlich frei nach dem Motto: Ich deathe, also bin ich ...
Den Burschen merkt man es förmlich an, daß sie es jetzt wissen wollen.
Das Tüpfelchen auf dem ‚i’ sind die gefällig eingestreuten Instrumentalstücke, welche akzentuiert jeweils für eine kleine Verschnaufpause sorgen und sich insgesamt harmonisch in das Gesamtwerk einfügen.
Tut mir leid – ich finde kein Haar in der schwedischen Metzelsuppe, bin ganz im Gegenteil voll des Lobes und zücke daher wohlverdiente 9 Punkte für diese überraschende und überaus erfreuliche Veröffentlichung, welche jetzt sofort ins Auto wandert ...
Tracklist:
1. Another Pace (Instrumental)
2. Destructutorial
3. Soul Evasion
4. The Journey (Instrumental)
5. Tsavo – The Land Of Slaughter
6. Time Zone Zero
7. Disowned
8. World Beyond
9. Joie de vivre (Instrumental)
10. Redeemer
11. A New Dawn
Line Up :
Johan Klitkou – Vocals
Marcus Edvardsson – Guitars
Tommy Larsson – Guitars
Nicklas Linnes – Bass
Nils Fjellström – Drums
9.0 Punkte von WARMASTER (am 03.06.2004)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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