Cannibal Corpse (USA) "The wretched spawn" CD
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Endlich, endlich halte ich die neue CC CD in meinen schwitzigen Händen. Was werden uns die Geistesgestörten um Corpsegrinder anno 2004 vor den Latz knallen ? Ich, als alter Kannibale, kann es kaum aushalten, bis ich endlich die ersten Klänge vernehme.... Die totale Euphorie will sich zunächst nicht einstellen. Aaaaarrrrrgggh, wie kann das sein ?! Ich bin krank !!!
Beim ersten Durchhören kristallisieren sich jedoch schon die klaren Nackenbrecher heraus: Der Titelsong ist einer dieser typischen „Knie-in-Fresse“ Songs, wie z.B. „Gallery of suicide“. Langsam anfangend steigert sich das Teil zu einer der gefürchteten Kampfmaschinen aus dem Hause Owen & Co. Jetzt haben sie anscheinend Fahrt aufgenommen, denn der sechste Song „Cyanide Assassin“ fängt gleich mit Vollgas an und bremst auch nicht mehr ab. Ich höre die Scheibe jetzt schon zum vierten Mal hinter einander und fühle mich schon deutlich wohler. Auffallend ist gleich der unverwechselbare CC Stil. Der Gesang von George „Corpsegrinder“ Fisher wechselt wie eh und je zwischen Growls und Screams hin und her, dass einem die Nackenhaare hoch stehen. Auch die göttlichen Gitarrenriffs von Jack Owen und Pat O’Brien lassen meine Hose erektionsbedingt enger werden. So soll es sein und so wollen wir es haben!
Ich habe den Eindruck, dass diese Scheibe deutlich technischer und variabler ist, was die Geschwindigkeit und die Gitarren angeht, als es noch bei „Gore Obsessed“ der Fall war. Beim ersten Durchhören findet man daher nicht sofort Zugang zu den Songs. Wenn man sich gerade „eingegroovt“ hat, dann kommt auch schon wieder was neues. Dies mag den Hörer zunächst zwar abschrecken, jedoch macht es auch neugierig auf nochmaliges Hören. Beim zweiten und dritten Mal sieht die Sache schon anders aus und die feinen Leckerbissen, wie z.B. das vorzügliche Bassspiel von Alex Webster treten zutage. Inhaltlich hat sich anscheinend absolut nichts geändert, wie die Songtitel: „Blunt force castration“, „Bent backwards and broken“ oder auch „Rotted body landslide“ deutlich machen. Ich bin nach wie vor ein großer Anhänger des alten Materials, wie z.B. das „Vile“ Album, jedoch kann sich dieses Release nahtlos in die Reihe der Death Metal Meilensteine, die CC bisher veröffentlichten einreihen.
Produziert und gemixt wurde das Album wie schon sein(e) Vorgänger von Neil Kernon. Ich persönlich hätte die Schießbude ein klitzekleines Bisschen lauter gemacht, aber das ist nun wirklich Haarspalterei. Was bleibt mir sonst noch zu sagen bei einer Band die im Death Metal Bereich weltweit die meisten Platten verkauft hat ? Ihren Stil zu beschreiben wäre ja wie Holz in den Wald zu tragen.
Fazit: Mit „The Wretched Spawn“ schaffen es Cannibal Corpse ein weiteres Mal ein geniales Album zu veröffentlichen und die extrem hohen Erwartungen der Fans nicht zu enttäuschen. Auch angesichts den mächtigen Releases der Genrekollegen wie z.B. Kataklysm, Deicide oder Vomitory in der jüngsten Zeit, liegen Cannibal Corpse wie so oft im oberen Bereich der ersten Liga. Für Fans ein 200%iger Pflichtkauf. Für jeden der mit Death Metal der amerikanischen Prägung etwas anfangen kann dringend empfehlenswert.
| Tracklist: |
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Lineup: |
CD 1 - Standard
01. Severed head stoning
02. Psychotic precision
03. Decency defied
04. Frantic disembowelment
05. Rotted body landslide
06. Cyanide assassin
07. Festering in the crypt
08. Nothing left to mutilate
09. Blunt force castration
10. The wretched spawn
11. Slain
12. Bent backwards and broken
13. They deserve to die
CD 2 - Bonus DVD
01. Making of `The wretched spawn`, cut by cut
02. Extra shit
03. View the casket
04. Interviews
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Bass: Alex Webster Vocals: George `Corpsegrinder` Fischer Guitar: Jack Owen Guitar: Pat O`Brien Drums: Paul Mazurkiewicz
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10.0 Punkte von Karsten (am 31.03.2004)
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musikalischer Background des Verfassers Death, Grind und alles was auf -core endet ! :-) Aber auch vieles andere ist willkommen...
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