Very Wicked (Deutschland) "Goregutgreedy" CD
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Very Wicked sind sich treu geblieben. Bei „Goregutgreedy“ fallen mir sofort die alten drei „b´s“ ein (die ich schon damals beim Demo von 1996 „Wicked times“ entdeckt hatte):
brutal, blutig und ballernd!!!
Very Wicked wissen wie man eine Fangemeinde begeistern kann und präsentieren nicht nur kurze Songs sondern auch Songs die schon etwas längere Zeit in Anspruch nehmen und sich auch nicht nur in die Grind-Groove-Ecke hineinschieben lassen. Einfach stilecht! Rasch brutaler Death/Grind/Gore mit viel Amistyle, ohne dies aber direkt zu kopieren/abzukupfern. Ab und an erinnern mich die Sachen an die Vorzeigeverleichsband: Cannibal Corpse, aber hier und da könnten auch die Ostfriesen von Tears of Decay als Vergleich genannt werden. Was soll ich da noch hinzufügen? Die VWler wissen was sie machen und wissen wie sie es zu machen haben, schließlich ist es nicht die erste Veröffentlichung. Die Jungs sind ja mittlerweile seit 10 Jahren dabei. Hut ab!
Die CD enthält 11 reguläre Songs, und den Coversong „Shedding of Skin“ von Protector. Zudem gibt es noch ein Intro sowie drei Hiddentracks, die aus einem instrumentalen Stück und zwei Live-Tracks bestehen.
Ein cooles Artwork, welches von Vigils Faust-Comicheft (Nr. 4) entnommen wurde und ein lustiges Gemetzelfoto der Bandmember sorgt noch mehr für den coolen GrindGore-Effekt und dürfte somit auch dadurch bei den Anhängern für Zufriedenheit sorgen.
Das einzige was ich noch hätte, wäre eine Anmerkung bzgl. des Sounds. Dieser hätte wirklich besser ausfallen können, schließlich gibt es auch in diesem Genre geniale Produktionen, bei denen alles wie Arsch auf Eimer passt bzw. viel druckvoller klingt. Aber na ja, bei „Goregutgreedy“ schadet es trotzdem nicht die Anlage voll aufzudrehen, um sich so die Nackenschmerzen zu holen.
„Goregutgreedy” ist Gore Groove Metal wie er auch sein soll! Zusammen mit Gorezone passt Very W(F)icked genial in die Schublade des wohl neuen Labels (Chainsaw Fisting Records) aus Bayreuth. Da bahnt sich wohl eine neue Grind-Großfamilie an. Viel Glück dabei!
Fazit: Purer Hass und Spaß zugleich, der in diesen 46 Minuten auf die Menschen losgelassen wird. Absolut cooler Gore/Grind aus dem deutschen Underground, der in keinem CD-Schrank eines Fans der Marke Tears of Decay und Cannibal Corpse fehlen darf. 8.0 Punkte von Arturek (am 08.03.2004)
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musikalischer Background des Verfassers ...sehr viel
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