Biss (Deutschland) "Face off" CD
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So bewertet Metalglory
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Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!
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Die Geschichte von Biss beginnt mit dem Erscheinen des ersten Albums aus dem Jahre 2002. Damals taten sich Gitarrist Ralf „Doc“ Heyne und Sänger Fernando Garcia (Ex-Victory) zusammen, um ein kleines Meisterwerk zu veröffentlichen. Das Album bekam überall hervorragende Kritiken, leider stand die Zusammenarbeit zwischen Ralf und Fernando unter keinem guten Stern. Die beiden Hauptakteure zerstritten sich und damit war das Ende fast besiegelt. Doch Ralf liess sich nicht unterkriegen und machte mit neuer Mannschaft weiter. Mit „Joker in the deck“ erschien das Album gerade mal ein Jahr später. Mit Sänger Michael Bormann (Jaded Heart) hatte er einen der besten deutschen Rocksänger an Bord. Die typischen Trademarks, die auch schon das erste Album ausmachten, waren wieder vorhanden. Widerrum bekam das Album in allen Magazinen nahezu Höchstnoten verliehen, aber auch diesem Line-Up war keine lange Zusammenarbeit gegönnt.
Mit nunmehr drittem Sänger und drittem Album melden sich Biss erneut zurück. Marc Stroace (Krokus) an den Vocals versteht es, wie nicht anders gewohnt von ihm, den Songs Leben einzuhauchen. „Doc“ Heyne hat gut daran getan einem weiteren Meister seines Fachs die Vocals zu überlassen. Das Material als solches ist eingängiger als noch auf dem ersten Album und hat eindeutig an Härte verloren, was aber der grandiosen Stimme von Marc Storace absolut zu Gute kommt. Beim Groover „Rejected“ kann man das am besten raushören. Was für ein Song, wow! Musikalisch kann man das Ganze noch am ehesten mit Dokken zu „Under lock and key“-Zeiten vergleichen. Produziert wurde das Teil wieder in den Barfly Studios von Michael Voss (Casanova, Mad Max, Silver) und verspricht somit einen amtlichen Sound. Druckvoll geht’s los mit „Breatless“, der einem wirklich den Atem raubt. Bevor mein absoluter Fave kommt, gibt’s mit „Pyromania“ noch einen Ausflug in Mitachtziger Sounds. Danach drückt mit einem tierischen Groove und einem Mördersound dann „Rejected“ aus den Boxen. Geiler Refrain, geiler Sound, Rocker-Herz was willst du mehr. Unglaublich wie sauber und knallhart auch heute immer noch die Stimme von Marc Storace mithalten kann. Mit „Raise the hammer“ hat man es sich nicht nehmen lassen, eine Coverversion eines Icon Klassikers aufs Album zu packen. Klingt fast besser als das Original.
Bis dato eine der besten Veröffentlichungen aus deutschen Landen im Hardrock Sektor in diesem Jahr.
Fazit: Wie bereits oben erwähnt, haben wir hier eine der besten Scheiben des Jahres vorliegen. Absolute Kaufempfehlung!
Tracks:
1. Breathless
2. Pyromania
3. Rejected
4. D.S.O.D.
5. Raise the hammer
6. Calling
7. Big life
8. Fire in the night
9. Lady of the night
10. Wiseman
9.0 Punkte von Christoph (am 13.05.2005)
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musikalischer Background des Verfassers Melodicrock allgemein, AOR, True Metal, Prog-Metal
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