Southside Festival 2011 in Neuhausen ob Eck am 17.-19.06.2011
Das (süddeutsche) SOUTHSIDE- und das (norddeutsche) HURRICANE- Festival sollte vielen Freunden der Rock-Musik nicht erst seit kurzem ein Begriff sein. Während das HURRICANE das erste Mal 1997 in Scheessel über die Bühne ging, existiert das Schwesterfestival SOUTHSIDE nun auch schon seit 1999 und findet seit 2000 in der Nähe des beschaulichen Städtchens Tuttlingen statt. Jahr für Jahr laden die Veranstalter ein buntes Programm zwischen Rock, Indie, Alternative, Electronica, Hardcore undundund ein und jedes Jahr weiß das Billing sowohl mit namhaften Headlinern als auch kleineren Qualitätsgaranten und ein paar Geheimtipps zu glänzen. Grund genug für Metalglory auch endlich einmal vor Ort dabei zu sein und sowohl den Freunden der härteren Klänge als auch allen, die gerne mal über den Hartmusik-Tellerrand gucken, einen Einblick in drei Tage SOUTHSIDE zu gewähren.
Freitag, 17.06.2011
Früh Morgens um 6.00 Uhr geht es für uns los in Richtung Süden und nach einer entspannten Fahrt mit vielversprechendem Festivalwetter (ca. 22 Grad, sonnig) können wir um kurz vor 12 endlich das Gelände entern. Voll bepackt mit tollen Sachen, die das (Festival-)Leben schöner machen geht es vom Auto zum Campground (ja, liebe verwöhnte Metal-Festivalgänger, hier herrscht getrenntes Parken und Campen), wo es leider gleich die erste Ernüchterung des Tages gibt. Wo soll man noch sein Zelt aufschlagen? Der gesamte Campground ist bereits von vorne bis hinten proppevoll und nach einem Fußmarsch um das gesamte (!) Campingareal finden wir schließlich in der hinterletzten Ecke noch einen kleinen Fleck für uns. Wo die armen Besucher, die noch nach uns kamen ihr Zelt aufgeschlagen haben oder ob sie einfach im Auto gepennt haben, so wie wir es anfangs aus Verzweiflung noch in Betracht gezogen haben, weiß ich nicht und möchte ich mir auch nicht vorstellen.
Nach dieser mittleren Odyssee kann also endlich das Zelt aufgeschlagen werden und wir machen uns schließlich auf den Weg zum Gelände, um etwas zwischen die Zähne zu kriegen und einen ersten Eindruck von dem Spektakel auf vier Bühnen zu bekommen. Der fantasievoll und fast komplett weiß ausstaffierten Zirkuscrew zum Gelände folgend (täglich gibt es auf der White Stage im Zelt neben viel Elektronika und DJs auch mehrere Vorstellungen von Artisten) können wir uns ein gutes Bild über die große, sonst als Flugplatz genutzte Fläche machen. Neben den Bühnen findet man reichlich Getränkestände, viele Fressbuden und eine Händlermeile mit allerlei Tinnef, den das Herz begehren könnte. Der Stand mit dem Festivalmerch darf da auch nicht fehlen, wo man ein T-Shirt für kostengünstige 25 Euro oder einen Kapuzenpullover für spottbillige 50 Euro erstehen kann. Wie von großen professionellen Festivals gewöhnt, ist das Angebot also reichlich und mit genug Geld in der Tasche ist man rundum versorgt. Als wir schließlich den Dresdner-Handbrot-Stand erspähen, brauchen wir uns auch um die (gute) Verpflegung für den Rest des Wochenendes keine Sorge mehr zu machen und können uns zu den Mädels von WARPAINT aufmachen. Die vier mir bis dato unbekannten Amis wissen meine Begleitung mit ihrem verträumten Indie Rock und meiner Meinung nach einem Schuss Dream Pop (es mag am Gesang liegen) zu verzaubern, mich persönlich kann der Auftritt aber nicht wirklich mitreissen - etwas zu statisch und distanziert wirken die vier Damen auf mich. Trotzdem fällt die Publikumsreaktion gut aus und es findet sich eine brav applaudierende Menschenmenge vor der Blue Stage.
Nach den eher zurückhaltend agierenden WARPAINT wird derweil auf der Green Stage von FLOGGING MOLLY die Bühne gerockt. Mit ihrem stilechten Celtic Folk Punk Rock weiß die Truppe live eigentlich immer zu überzeugen, auch wenn man sich bisweilen doch stark an die DROPKICK MURPHYS erinnert fühlt.
Während FLOGGING MOLLY in ihren letzten Zügen liegen, nimmt das Unheil unterdessen seinen Lauf. Anfangs nur leichter Regen entwickelt sich über den Abend zu stundenlangem Dauerregen, welcher Boden und Festivalbesucher gleichsam aufweicht. Als wir uns schließlich zu den FOO FIGHTERS wieder aus dem Zelt trauen, sieht man bereits, worauf man sich die nächsten Tage einstellen darf: Schlamm, Schlamm und Schlamm. Da wirkt es doch wie ein einmaliger Glücksfall, dass ausgerechnet zum Headliner für fast eine Stunde gar kein oder nur leichter Regen fällt. Die Mannen um Dave Grohl zu verpassen, wäre nämlich ein kräftiges Sich-selbst-in-den-Arsch-Beissen wert gewesen. Mit ordentlich Spielfreude und tight wie eh und je zocken die FOO FIGHTERS ein sauberes Best-Of-Set herunter, in dem viele Klassiker ("My Hero", "All my Life", "Monkeywrench", "Break Out") genauso wenig fehlen wie Hits des neuen Albums "Wasting Light" ("Burning Bridge", "Rope", "White Limo", "Arlandria"). Ruhigere Akzente dürfen nicht fehlen (z.B. "Skin & Bones" und "Cold Day in the Sun") und am Ende ertönt das obligatorische "Everlong". Ob das fehlende "Best Of You" dem wieder einsetzenden Starkregen und Sturm (!) zum Opfer fällt oder tatsächlich absichtlich ausgespart wurde bleibt zwar ungeklärt, hinterlässt aber einen ganz leicht bitteren Nachgeschmack. Hier hätte man stattdessen vielleicht lieber auf das ein oder andere instrumentale Rumgejamme oder das Cover von "Young Man Blues" verzichten sollen... Unterm Strich ist es allerdings zu verschmerzen, denn genug andere gute Songs haben die Amis eh und nichtsdestotrotz gab es hier eine (für Fans) mitreissende bis (für wohlwollende Zuschauer) unterhaltende Rockshow auf die Augen und Ohren.
Zum Ende des Sets und unseres ersten Festivaltags glänzt die Security noch einmal durch beste Organisation, als die meisten Zuschauer in Sturm und Regen möglichst schnell zu ihren Zelten zurück wollen und dafür ein (!) kleiner Ausgang geöffnet wird. Nach ca. 15 Minuten schnallt es dann mal jemand und die komplett durchnässten und durchgefrorenen Massen strömen endlich durch zwei Ausgänge einem (hoffentlich) trockenen Plätzchen im heimischen Zeltlager entgegen.
Samstag, 18.06.2011
Der Samstag macht dann gleich dort weiter, wo der Freitag aufgehört hat. Auch wenn sich der Sturm inzwischen verzogen hat, regnet es bis in den Nachmittag hinein noch weiter, so dass der Marsch zum Festivalgelände zur Mischung aus Wattwanderung und Marsch durchs Moor wird. Überall sieht man bereits verlassene Zelte und zerstörte Pavillons im Dreck liegen, doch die feierwütige Meute bringt ein wenig Unwetter nicht aus der Fassung. Letztes Jahr sei es schließlich mit drei Tagen Dauerregen noch schlimmer gewesen und zum Abend lockert es tatsächlich langsam wieder auf. Ein hartes Völkchen, diese Southside-Fans...
Die bekloppten Norweger von KAIZERS ORCHESTRA genießen ebenfalls sichtlich auf der Bühne, dass sie in einer Regenpause spielen können und freuen sich über die entsprechend große Menge vor der Bühne. Mit ihrer wilden Mischung aus Balkan Beats und etwas Swing versprühen die Herren das wohl bestmögliche Party-Flair bei diesen Witterungsverhältnissen, wissen aber besonders mit den untypischeren, d.h. nicht ganz so multikulturell anbiedernden, Songs zu punkten. Schicke Bühnendeko (Tischlampen von Oma) und elegante Bühnenkleidung (besonders der Stahlhelm und die Gasmaske des Keyboarders wirken trés chic) runden den netten Auftritt ab.
Nachdem Familie Kaizer auf der Blue Stage abgedankt hat, kriegen wir auf der Green Stage noch das Ende von KASHMIR mit. Die dänische Truppe war mir persönlich bis dato unbekannt, weiß jedoch mit einer sehr melodischen und gitarrenbetonten Kante zu überzeugen. Etwas Indie und meiner Meinung nach sogar fast etwas Art Rock scheinen durch den Sound der seit Anfang der 90er bestehenden Band und bieten so einen recht guten Übergang zu den darauf folgenden ELBOW.
Die aus Manchester stammenden ELBOW konnten mit ihrem 2008 erschienenen "The Seldom Seen Kid" nicht nur bei Freunden sanftem Rocks und guter Popklänge abseits von Plastik landen. Sogar die Prog-Szene kam stellenweise auf den Geschmack. Dies mag besonders an den Breitwand-Arrangements, tollen Melodien und dem klasse Gesang von Guy Garvey liegen und genau hiermit können ELBOW auch auf dem Southside auftrumpfen. Auch wenn das aktuelle Album "Build a Rocket Boys" in der Presse und auch bei vielen Fans nicht so gut wegkommt, sammeln die Engländer mit Streicherunterstützung reichlich Sympathiepunkte. Guy Garveys spontan umgedichtete Textzeilen, die als Höhepunkt mit "Fuck the rain" den wieder einsetzenden Regen kommentieren schlagen in die gleiche Kerbe. Einfach schöne Musik und ein schöner, wenn auch nicht umwerfender, Auftritt.
Es geht zwischendrin zu der Red Stage rüber, wo wir ganz gerne etwas von THE KILLS sehen möchten, was jedoch bei dem bis zum Bersten gefüllten Zelt nicht mal mehr ansatzweise möglich ist. Rein kommt man irgendwie noch, aber raus ist plötzlich eine ganz andere Geschichte. Toll ist es da besonders, wenn man nach dem Überlebenskampf draußen auf der großen Übertragungsleinwand des Zeltes zu lesen bekommt, dass das Zelt leider überfüllt sei und man keinen mehr hinein lassen könne, an beiden Eingängen (und unter den Zeltwänden) aber immer noch reichlich Menschen in das Zelt strömen. Schade um THE KILLS, aber was will man machen? Die Truppe hätte ganz eindeutig auf die Blue Stage gehört!
Danach ist es Zeit für einen weiteren ganz wichtigen Headliner: Die Trip-Hopper von PORTISHEAD trauen sich mal wieder für einen ihrer seltenen Besuche nach Deutschland und so einige Zuschauer dürften mit diesem Auftritt als angepeilten Höhepunkt angereist sein. Enttäuschung dürfte danach eigentlich keine Option gewesen sein. Geboten bekommt man ein unglaublich intensives Set aus allen wichtigen Songs der Briten, welches reich an Emotionen und Lautstärkevariationen ist. Frontfrau Beth Gibbons versteckt sich mit ihrem zerbrechlichen und klagenden Gesang wie gewohnt hinter dem Mikrofonständer, ist aber aufgrund ihrer unglaublichen Stimme trotzdem sehr präsent auf der Bühne. Begleitet von großen Videoprojektionen und einer Lightshow, die der Musik entsprechend sehr düster ausfällt, taucht man genüßlich in Schwermut und tranceartige Melancholie ab - auch wenn dies bei einer so großen Menge und entsprechendem Alkoholkonsum besonders bei den leiseren Songs schwieriger ist als gehofft. Nichtsdestotrotz wissen PORTISHEAD zu verzaubern und bieten, so man sich den darauf einlässt, einen der stärksten Auftritte des gesamten Festivals. Da freut es, dass Frau Gibbons am Ende noch mal etwas auftaut und sich tatsächlich beim Publikum mit Umarmungen in der ersten Reihe bedankt.
Die letzten Töne von PORTISHEAD sind gerade verhallt, da kommt auch unser alter Bekannter wieder um die Ecke: der Regen. Ich gestehe, dass wir feige sind und aus Angst vor einem weiteren Wolkenbruch frühzeitig die Flucht ergreifen. So verpassen wir leider ARCADE FIRE und THE CHEMICAL BROTHERS, doch wenn man nicht mehr viele trockene Klamotten hat, wird man diesbezüglich auf einem Festival sehr vorsichtig. Wen die beiden Bands jetzt noch interessiert hätten, der möge uns diese Feigheit vor dem Feind ausnahmsweise nachsehen.
Sonntag, 19.06.2011
Am folgenden Sonntag sind wir hingegen voller Mut und Entschlossenheit zum Endspurt bereit. Heute ist Hard- und Metalcore-Tag beim Southside und aus dieser Richtung sollen so einige Namen im Zelt, der Red Stage, aufspielen. Der Tag beginnt jedoch zur Freude aller mit Sonne! Vermutlich dürfte diese der heimliche Headliner des Wochenendes gewesen sein, denn keine Band hat wohl so viel Applaus und Begeisterung ernten dürfen, wie der helle Ball am Himmel, als er gen Mittag immer wieder durch die Wolken bricht. Schade nur, dass der Sturm wieder da ist und lustiges Zelt- und Pavillonmikado auf dem Campground spielt. Es gilt also erst einmal das Zelt sturmsicher zu machen, damit es auch noch steht, wenn man des Nachts gern in den Schlafsack fallen möchte. Dann geht's aber endlich los zu MONSTER MAGNET! Erste Erkenntnis, nachdem ich Dave Wyndorf und seine Mannen seit ca. 6 Jahren nicht mehr gesehen habe: Wow ist Herr Wyndorf alt und aufgedunsen geworden. Irgendwann musste der Drogenkonsum ja doch noch seine Narben hinterlassen... Naja, das ist hier aber ja kein Schönheitswettbewerb und auf musikalischer Ebene liefern MONSTER MAGNET eine ordentliche Vorstellung ab. Sicherlich ist das Publikum trotz der nun scheinenden Sonne von den beiden Vortagen schon reichlich rott und auch die Monsters haben durchaus schon enthusiastischer gerockt, solide Nachtmittagsunterhaltung mit ordentlich Wucht sind die Amis aber allemal. Am meisten wird der letzte Song des Sets "Space Lord" (natürlich) abgefeiert, als danach aber plötzlich Schluß ist, fragt man sich schon, wo eigentlich das coole "Heads Explode" abgeblieben ist. Sollte da vielleicht noch eine Zugabe kommen auf die verzichtet wurde?
Nun, keine Zeit zum Rätseln, auf der Red Stage beginnt die Hard- und Metalcore-Welle des heutigen Tages. Den Anfang machen CONVERGE, die recht traditionellen Hardcore mit leichter Death-Metal-Kante spielen (oder zumindest scheint es live so). Auch wenn die Jungs als heißer Tipp in der Szene gehandelt werden, will der Funke beim Publikum nicht so richtig überspringen und die extrem nervigen Gröhl/Grunz-Vocals treiben uns sogar schon vor Ende des Auftritts wieder aus dem Zelt...
... in das wir kurz danach schon wieder zu COMEBACK KID zurückkehren. Die wesentlich core-lastiger agierende aber irgendwie auch überzeugender als CONVERGE auftretende Truppe bringt nun endlich die erste Bewegung ins Zelt, was einen bei der momentanen Stellung der Kanadier in der Hardcore-Szene und angesichts der im Vergleich zu ihren Vorgängern melodischeren Musik nicht groß verwundern sollte. Damit bieten COMBACK KID eine perfekte Vorgruppe für PARKWAY DRIVE aus Australien, welche danach am Ruder sind und das erste Mal am heutigen Tag die Red Stage ordentlich füllen können. Im Publikum sieht man bereits einige Shirts der jungen Mannen und folglich entsteht auch mit Konzertbeginn der erste richtige Pit des Tages. Selbst beim eher "ruhiger" orientierten Southside findet der treffsichere Metalcore zwischen Thrash, Death und Hardcore also reichlich Freunde. Die Aussies bieten unterm Strich einen engagierten Auftritt (ein Gitarrist spielte mit Beinbruch im Rollstuhl!) mit guten Publikumsreaktionen und etwas Genöle über das kalte Wetter.
Kurz vor Ende des Auftritts machen wir uns bereits auf den Weg zur Green Stage, wo die durchgestylten Bübchen von MY CHEMICAL ROMANCE auftreten sollen. Als diese sich aber in bester Rockstar-Tradition nach bereits 15 Minuten Verspätung immer noch nicht auf der Bühne zeigen wollen, ersparen wir uns weiteres Warten und gehen stattdessen zu den pünktlichen und fernab von Starallüren auftretenden SICK OF IT ALL zurück ins Zelt der Red Stage.
Vor einem proppevollen Zelt und mit reichlich Bewegung im Publikum hüpft das Harcore-Urgestein wie Flummis über die Bühne, schimpft, animiert und feiert. Von den Zuschauern wird das mit Begeisterung aufgenommen und bereits relativ am Anfang des Sets herrscht bei z.B. "Uprising Nation" eine Bombenstimmung im Zelt. Die Amis haben halt die Erfahrung wie auch immer noch das Feuer, um überall die Hütte zum Wackeln zu bringen. Selbst wer mit SICK OF IT ALL vielleicht musikalisch nicht allzu viel anfangen kann, muss den Jungs zumindest hierfür Respekt zollen!
Auch hier verschwinden wir allerdings kurz vor Ende des Sets wieder, um einen kurzen Eindruck von den KAISER CHIEFS zu bekommen, die als nächstes auf der Blue Stage spielen. Die Engländer kommen für meinen Geschmack etwas zu distanziert rüber, als sie gleich zu Beginn einen ihrer Hits "Every day I love you less and less" raushauen. Das Publikum feiert trotzdem ordentlich und scheint wohl relativ zufrieden zu sein, nach ein paar Songs geht es für uns dann aber zu INCUBUS rüber.
Die einstmals New-Metal-Institution hat sich bereits vor vielen Jahren zu einer respektablen Alternative-Rock-Band entwickelt und durfte auf dem Southside als relativ kurzfristiger Ersatz für die auf nächstes Jahr verschobenen BLINK 182 ran. Als Fan der eher älteren Alben freue ich mich besonders, dass die Amerikaner gleich mit "Nice to know you" starten und auch im weiteren Verlauf des Sets Hits wie "Pardon me", "The Warmth", "Wish you were here" und "Drive" folgen lassen. Natürlich werden aber auch die späteren Songs der Band bedient und so finden sich u.a. auch "Anna Molly", das brandneue "Adolescents" und der Überhit "Megalomaniac" auf der Setlist. Mit etwas psychedelischen Videoprojektionen und einer sehr passenden Lightshow bekommt man auch von weiter weg etwas fürs Auge geboten, während in den ersten Reihen vermutlich nicht wenige Mädels Sänger und Frauenschwarm Brandon Boyd zu Füßen liegen. INCUBUS liefern damit einen weiteren guten Headliner-Auftritt für die Southside-Gesamtstatistik und nach Ende des Auftritts schwankt man erschöpft und vielleicht auch mit einem gesummten Ohrwurm zurück zum Zelt. Was für ein anstrengendes Wochenende!
Fazit:
Trotz des anfangs katastrophalen Wetters und einiger kleinerer organisatorischer Mängel (Campground, Ein- und Auslass zum Festivalgelände) hat die feierwütige Meute beim Southside mal wieder das Beste draus gemacht. Viele gute und ein paar sehr gute Auftritte sorgten für die musikalische Qualität und mit dieser perfekten Mischung aus guter Musik und guter Laune kann kein Festival komplett im Schlamm versinken!
Mein Dank geht am Ende noch an Philipp Roos, der mir netterweise seine Fotos zur Verfügung gestellt hat, um Euch auch einen kleinen visuellen Eindruck von dem ganz normalen Southside-Wahnsinn zu liefern.
geschrieben am 05.07.2011 von Gorlokk
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musikalischer Background des Verfassers Prog Rock/Metal, Post Rock/Metal/Hardcore, Djent, Swedish/Melodic Death, Folklore/Neofolk, Black Metal, Neo-Thrash, Pagan Metal, Düster-Rock u.v.m.
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