Bible Of The Black in Hannover, Musikzentrum am 10.04.2010
Traditioneller Metal in Hanover: Die lokalen Newcomer Magistarium, die deutschen Durchstarter The New Black und die großartigen Powerwolf sollten an diesem Abend das Musikzentrum füllen. Das gelang ihnen nur bedingt. Der Laden war nicht unbedingt leer, aber doch weit von einem „Ausverkauft!“ entfernt. Metalglory war mit Christian und Gastschreiber Dirk am Start, um sich in die heilige Kirche des Heavy Metal zu begeben und der schwarzen Bibellesung beizuwohnen.
Trotz der nicht gänzlich gefüllten Halle war die Stimmung gut, als MAGISTARIUM loslegten. Mit charismatischem Gesang und spieltechnischem Können brachte die junge Band ihren Melodic Power Metal gut an den Fan. Sympathische Ansagen führten durch einen kurzweiligen Set. In Sachen Stage Acting können die Jungs noch nachlegen. Optisch kann man mit den Großen noch nicht mithalten. Musikalisch war aber alles im grünen Bereich, und die Band konnte sich offensichtlich neue Sympathien erspielen.
THE NEW BLACK hatten keine Probleme mit der Optik. Sie fühlten sich auf der Bühne zu Hause und bestätigten dies in Sachen Körperhaltung, Bewegung und Outfit. Ich hatte die Jungs in den letzten Monaten bereits mehrfach gesehen – nicht wirklich gewollt, sondern im Vorprogramm irgendwelcher anderen Acts. Sie waren in den letzten Monaten scheinbar reichlich viel unterwegs gewesen. Dass dies der Entwicklung einer Band sehr zuträglich ist, ließ sich an diesem Abend deutlich ablesen: The New Black wirkten selbstbewusst, souverän und stimmig. In dieser Form könnten sie sich durchaus auch auf einer Headliner Tour präsentieren. Für die Damenwelt gab es zudem ein paar Hingucker extra. Frontmann Markus Hammer überzeugte dazu auch noch gesanglich mit einer blitzsauberen Leistung. Höhepunkte der Setlist waren für mich „Welcome To Point Black“ und die „Ballad Of Broken Angels“. Insgesamt wurde es mit der Dauer des Gigs etwas ruhiger im Publikum. Die Formation kann scheinbar noch nicht genügend starke Nummern ins Rennen schicken, um nachhaltig zu begeistern. Mir gefielen „The Man Who Saw The Universe“ und die Download Single “Everlasting” aber noch einmal sehr gut. (Christian)
Was die Herren um Frontmann Attila Dorn an diesem Abend boten, kann man ohne weiteres als Metalunterhaltung auf bestem Niveau bezeichnen. Songs, die sich nach einmaligem Hören bereits zum Ohrwurm entwickeln, witzige und originelle Ansagen, welche schon fast Comedycharakter besitzen und ein Publikum, das obwohl der Laden nur halb gefüllt war, diese Band einfach nur abfeierte.
Hier stimmte einfach alles, den die Preise für das Merchandise, die z. T. Nur 12,-€ pro Shirt betrugen, waren ebenfalls mehr als fanfreundlich. Wenn sich dann auch noch die komplette Band unmittelbar nach der Show am Merchandisestand die Finger wund schreibt und Autogramme gibt, ist der Konzertabend perfekt.
Bleibt noch zu hoffen, dass es möglichst bald wieder neues Material von den Jungs gibt. Falls man die Gelegenheit hat, im kommenden Festivalsommer der Band irgendwo zu begegnen, so sollte man diese unbedingt anchecken, es lohnt sich wirklich! (Dirk)
geschrieben am 28.04.2010 von Christian
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musikalischer Background des Verfassers Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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