Soulfly, Age Of Evil in Fulda, Kreuzsaal am 30.06.2009
Bei SOULFLY’s letztem Besuch in Fulda vor fast genau drei Jahren verwandelten über 400 Zuschauer in Verbindung mit tropischen Aussentemperaturen den Kreuzsaal in eine riesige Sauna. Heute ist es nicht ganz so heiss und es haben sich auch nur etwa 250 Fans eingefunden. Davon lassen sich aber AGE OF EVIL nicht abschrecken, als sie pünktlich um 20.00 Uhr ihren Gig starten. In den nächsten 45 Minuten steht schnörkelloser Heavy Metal im Stile von JUDAS PRIEST und IRON MAIDEN auf dem Programm. Anfangs halten die Zuschauer noch einigen Abstand zur Bühne, tauen aber nach und nach auf. Die zwei Brüderpaare aus Arizona spielen nahezu ihr komplettes Debütalbum herunter und ernten nach jedem Song aufmunternden Applaus. Neben einigen ruhigeren Stücken sorgen vor allem „A Call To Arms“, „Living A Sick Dream“ und das thrashige „Glimpse Of Light“ für ordentlich Druck. Ihren Auftritt beschliessen die Jungspunde mit einer Coverversion von JUDAS PRIEST, nämlich „Electric Eye“.
Es ist 21.30 Uhr, die Lichter gehen aus, das Intro ertönt und die meisten drängen nach vorne. Bis auf Höhe des FoH stehen die Leute dicht an dicht. Als Opener knallt „Blood Fire War Hate“ vom aktuellen Album „Conquer“ durch die P.A. und schon ist die Meute wild am pogen. David Vincent, der auf CD ja hierzu Gastvocals beigesteuert hat, ist natürlich nicht anwesend, aber den Refrain singen sowieso die Fans lauthals mit. Bevor in Form von „Enemy Ghost“ der zweite aktuelle Song kommt, bewegen sich Cavalera & Co. erstmal auf alteingesessenen Pfaden. Die nächsten Nummern „Prophecy“, „Back To Primitive“, „Seek’n’Strike“ und „Living Sacrifice“ kennt vorne im Pit sowieso jeder, dementsprechend bleibt die Stimmung freudig aufgeheizt.
So langsam wird es auch heute wieder heiss, daher ziehe ich mich erstmal in die hinteren Regionen zwecks Flüssigkeitszufuhr zurück. Beim SEPULTURA-Klassiker „Refuse Resist“ wippt dann fast jeder im Kreuzsaal im Takt mit. Zum Ende des regulären Sets widmen sich SOULFLY wieder verstärkt ihrem aktuellen Album: „Doom“, „Warmageddon“ und „Unleash“ halten die Fans in Bewegung. Nach dem zweiten SEPULTURA-Song „Roots Bloody Roots“ verlassen SOULFLY die Bühne, werden aber logischerweise noch für Zugaben zurückgeholt. Mit „Jump Da Fuck Up“ und „Eye For An Eye“ feuern sich Zuschauer und Musiker nochmal gegenseitig an, dann ist nach 90 Minuten Schluss.
Viele Grüsse an:
Theresa (Roadrunner Records)
Gloria (Tourmanager)
geschrieben am 03.07.2009 von Armin
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musikalischer Background des Verfassers Thrash-, Speed-, Death- und Black-Metal, Mittelalter-Mugge
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